Archiv für Februar 2007

Homophobie in der (deutschen) Reggaeszene

Roots of Reggae.
Der Bericht aus Babylon wirft einen Blick in die Abgründe des Reggae: Hinter der dem vermeintlichen smoothen Sound stecken die reaktionärsten Attacken.
Außerdem stellen wir Euch die Gruppe „Leipziger Kamera“ vor. Die Musikauswahl stammt von Benedikt.

Im Schwerpunkt geht es um die Roots of Reggae – was steckt denn so hinter den Texten, denen die meisten Leute hierzulande wahrscheinlich gar nicht zuhören? Das Problem ist den meisten KonsumentInnen wohl gar nicht bewußt, aber dahinter finden sich weitgehend reaktionäre, religiöse Mythen, wo man(n) keinerlei Probleme mit Feudalismus, Romantizismus und Schwule-Verbrennen hat. Im Beirag werden Begriffe wie Babylon und Zion erklärt, es geht um Haile Selassie, um Zivilisationskritik, um das Wörtchen ‚bun‘, um Jamaika und den Rest der Welt und nicht zuletzt um Homophobie und Sexismus. Das Ganze bekommt Ihr natürlich an der Originalmusik demonstriert.

Roots of Reggae

Dauer: 60:33 min
Download unter http://www.public-ip.org/

Der Teil über Reggae ist ca. 30 Minuten lang.

Homophobie in der deutschen Reggaeszene am Beispiel hallescher Szeneevents
Der Radiobeitrag wendet sich homophoben Tendenzen der Reggaekultur zu. In Interviews werden kulturelle und historische Hintergründe der homophoben Trends vergleichend in Bezug auf die jamaikanische und deutsche Reggaeszene beleuchtet. Im speziellen gehen die Befragten dabei auf Trends in der halleschen Reggaeszene ein. Der Beitrag wurde am 24. Juni 2006 im halleschen nichtkommerziellen Lokalsender RadioCorax95.9 ausgestrahlt und kann hier oder auf Freie-Radios.net heruntergeladen und weiter verbreitet werden.

Homophobie in der deutschen Reggaeszene am Beispiel hallescher Szeneevents

Dauer: 23:26 min
Download unter http://nokrauts.antifa.net/

Vortrasch: Robert Kurz „Über das Unbehagen in der Theorie“

ROBERT KURZ (EXIT!) über die notwendige Eigenständigkeit von kritische Theorie gegenüber der „Praxis“

Was hinten rauskommt, was praktisch zu tun und was verwertbar sei – das sind die üblichen Anforderungen, denen sich eine kritische Theorie ausgesetzt sieht. Hieran wird allzuoft ihr Wert bemessen. Das Aufzeigen der stummen Voraussetzungen und Verstrickungen des Alltagsverstandes mit dem System durch eine kritische Theorie wird regelmä?ig abgewehrt; ein Masterplan wird eingefordert, eine utopische Idee, so als ob Emanzipation nur eine konzeptionelle Frage sei. Mit Neckermann in die befreite Gesellschaft.
Doch Tickets hat kritische Theorie nicht zu verteilen. Vielmehr hat sie sich gegenüber dem Druck praktischer Verwertbarkeit zu behaupten.
Das Ziel kritischer Theorie ist die radikale praktische Umwälzung der Verhältnisse. Um dieses Ziel im Auge zu behalten, muss aber kritische Theorie als eigenständige Form gesellschaftlicher Praxis ernst genommen werden. Die „Was tun?“-Frage im Sinne einer unmittelbaren Handlungsanleitung droht gerade die praktische Relevanz der theoretischen Reflexion zu verfehlen. Unter dem Diktat der falschen Unmittelbarkeit eines Praxisanspruchs verwandelt sich kritische Theorie in bürgerliche instrumentelle und strukturell männliche Vernunft, wie es für den Arbeiterbewegungsmarxismus im Zeichen „nachholender Modernisierung“ kennzeichnend war. Heute, nach dem Ende der Arbeiterbewegung, erscheinen in der Linken Ersatzkonzepte auf derselben problematischen Basis. In einer Zeit, in der soziale Bewegungen ohne reale Eingriffsmacht bislang auf symbolische Praxis beschränkt bleiben und sich ein linker Drang zur Pseudo-Aktivität geltend macht, drohen die Vermittlungen zwischen Reflexion und Handeln erst recht durchgestrichen zu werden. Demgegenüber gilt es, im Prozess einer historischen „Gegenvermittlung“ die Spannung von kritischer Theorie und praktischen Handlungsmöglichkeiten auszuhalten.

Zu diesem Vortrag gibt es einen Artikel in der Theoriezeitschrift EXIT! Informationen und weitere Texte finden sich auf der Homepage www.exit-online.org

Teil 1

Dauer: 59:47 min
Download unter http://www.freie-radios.net/

Teil 2

Dauer: 59:44 min
Download unter http://www.freie-radios.net/

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Heute die Jungle World aus‘m Briefkasten geholt und ersmal gefreut!
Mit 519 neuen Abos steht der weiteren Existenz der Wochenzeitung ersmal nix mehr im Wege :)

jw

Bei der Homepage scheint das noch nicht angekommen zu sein, dort wird immer noch die Abo-Rettungs-Kampagne beworben.

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Hamburg wird hingegen immer weniger „safe“…

Zahl rechtsextremer Straftaten in Hamburg um 40 Prozent gestiegen

Hamburg (dpa/lno) – Die Zahl rechtsextremer Straftaten in Hamburg ist im vergangenen Jahr um mehr als 40 Prozent gestiegen. Laut einer Antwort des Senats auf eine kleine Anfrage der SPD-Fraktion sind 2006 insgesamt 400 derartige Delikte verübt worden. 2005 seien es 285 Taten gewesen. Bei den rechten Gewaltdelikten verzeichnete die Polizei eine Steigerung von 20 auf 29. «Die Zahlen zur Entwicklung im rechtsextremen Bereich sind leider noch dramatischer als bisher befürchtet», sagte der SPD-Innenexperte Andreas Dressel am Mittwoch in Hamburg. Rückläufig ist dem Bericht zufolge dagegen die Kriminalität aus dem linksextremen Lager.

(Quelle: Hamburger Abendblatt)

Immerhin sind die Genossen ungefährlicher geworden ^^

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Im Stilwerk gibtz vom 21. bis 25. Februar ne coole von Rik Reinking organisierte Ausstellung unter dem Titel „WE ARE THE PEOPLE DARKER THAN BLUE – Skulpturen und Bilder“.

Zu sehen werden unteranderem folgende Künstler sein, die jedem Graffitiinteressierten was sagen sollten:
Daim, Stohead, Tasek, Tilt und Os Gemos

Ausstellungs Homepage: http://www.stillonandnonthewiser.de/

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Was tuen am Wochenende?

Samstag beehrt uns Dj Plastikstuhl mal wieder mit ner neuen Runde „RischRusch – Club Tel Aviv“ im Konsum.
Und (ich weiß nicht ob schon berichtet) aber:

Ab Samstag, den 24. Februar 2007 gibt es den RischRusch – Club Tel Aviv (Hamburgs einzige regelmäßige israelische Musiknacht) einmal im Monat im Konsum (Stresemannstraße 13). Jeweils ab 22:00 Uhr.

eigentlich müsste ich ja dahin: Mass Hysteria Jam aber meine Finanzen lassen das nicht zu…

Befindlichtkeiten

Deutsche Befindlichkeiten

„USA und Israel drohen Abbas mit Boykott“ tituliert die Sz heute. Die deutsche Zeitung schreibt dazu

Vor einem Vermittlungsversuch von US-Außenministerin Condoleezza Rice in Nahost haben Israel und die USA den Palästinensern mit Boykott gedroht.
und sieht dies dadurch gegeben, da
Der israelische Premier Ehud Olmert sagte, eine neue Palästinenserregierung müsse das Existenzrecht Israels anerkennen.

Auf der wöchentlichen Kabinettssitzung am Sonntag sagte Olmert, er habe in einem Telefongespräch mit dem amerikanischen Präsidenten George W. Bush am Wochenende Übereinstimmung darin erzielt, jede palästinensische Regierung zu ignorieren, falls die drei Bedingungen des Nahost-Quartetts nicht erfüllt würden.

„Die amerikanischen und israelischen Positionen dazu sind völlig identisch“, sagte der Premierminister. Das Nahost-Quartett besteht aus Vertretern der USA, der Vereinten Nationen, Russlands und der EU und verlangt von den Palästinensern die Anerkennung von Israels Existenzrecht und bereits bestehender Verträge sowie ein Ende des Terrors.

Die indirekte Empörung darüber, dass das Quartett die Anerkennung des Existenzrechts von Israel durch die Palästinenser als Grundlage nennt ist bezeichnend für deutsche Befindlichkeiten in Bezug auf Israel.

So scheint es gewissen Kreisen, besonders in Deutschland, immer noch nicht vorgedrungen zu sein, dass die Hamas auf Grund ihrer politisch/religiösen Ausrichtung niemals das Existenzrecht anerkennen wird. Daran wird auch die Forderung Abbas

Die internationale Staatengemeinschaft müsse der neuen Palästinenserregierung die Gelegenheit geben, die Forderungen des Nahost-Quartetts zu erfüllen.
nicht viel ändern.

So ist auch die implizierte Empörung über einen eventuellen Boykott wieder symptomanisch. In Deutschland würde man anscheind lieber wieder die Zahlungen an Terrororganisationen wie die Hamas wieder aufnehmen und kann die Einstellung dieser immer nocht nicht nachvollziehen…

Ist der Widerstand in Hamburg bestechlich?

Das Hamburger Abendblatt hat heute einen sehr amüsanten Artikel zum Widerstand gegen den Bau eines Hotels im Schanzenpark abgedruckt.

Der Widerstand gegen den Bau scheint eingeschlafen zu sein, denn

Statt Sitzblockaden, „No-Hotel“-Parolen und Polizeieinsätzen wegen Ausschreitungen herrscht nun Frieden rund um den Wasserturm im Schanzenpark.

Doch Martin Wittmaack, Landeschef der Hamburger Linkspartei, klärt uns auf

„Das ist nur ein erkaufter Frieden“[…]Und weiter: Die Patrizia Immobilien AG habe mit ihrer Spende von einer Million Euro versucht, die Gegenstimmen im Stadtteil abzuwürgen, um so in der Schanze Ruhe zu schaffen.

Schock! Bitte was?! Die haben sich alle bestechen lassen?
Aber lesen wir ersmal weiter…

Das Unternehmen, das den Wasserturm zu einem Vier-Sterne-Hotel umbaut, hat dem Bezirksamt Eimsbüttel eine Million Euro für kulturelle Projekte rund um den Schanzenpark zur Verfügung gestellt. „Die Zuwendung war ein Ausgleich dafür, dass der Wasserturm künftig ausschließlich als Hotel genutzt werden wird“, sagt Axel Vogt vom Bezirksamt Eimsbüttel. Er ist neben Vertretern von der CDU, GAL, SPD selbst Jurymitglied und verwaltet die „Wasserturm-Million“. Ursprünglich sollte ein Teil des Turms für Vereine aus dem Stadtteil zur Verfügung stehen. „Wir vertrauen darauf, dass das Geld im besten Sinne für die Bürger verwendet wird“, sagt Astrid Schüler, Sprecherin der Patrizia Immobilien AG.

Bisher wurden 560 000 Euro ausgeschüttet. Erst vor Kurzem ist das Antragsverfahren für die übrigen 440 000 Euro abgelaufen. „Wir hatten 34 Bewerber und haben uns für die Projekte entschieden, die die öffentliche Nutzung des Parks fördern“, sagt Vogt.

Man könnte einfach auch von Bestechung sprechen, aber das klingt so hässlich. ;)
Aber nun wollen wir wissen wer die „Verräter“ sind, dass sind unteranderem:

- Der Verein Bunte Kuh mit 70 000 Euro, der Lehmbau-Aktionen für Kinder organisiert
- das Projekt „Hotelgäste – Akrobatik & Theater“ bekommt 3400 Euro
- Die Multikulturelle Bühne erhielt für Lichttechnik, Stühle und eine Musikanlage 17 600 Euro
- Verein BaSchu, 6600 Euro für eine Spielplatzausstattung.
- Mädchenoase Dolle Deerns, 5400 Euro für Honorarmittel für „mädchen-/frauengerechte Stadt- und Parkplanung“
- SC Sternschanze, 350 000 Euro für den Bau eines Klubhauses
- Verein für Stadtteilbezogene milieunahe Erziehungshilfe, 20 000 Euro Zuschuss für die Ausrichtung der Schanzenspiele
- NASchEi-Agentur bekommt 19 000 Euro für Radiosendung „Schanzenpark on Air“
- Der Verein Bajazzo erhält 17 000 Euro

Diese „Neuigkeit“ die uns das Abendblatt da anbietet ist zwar keine, denn die Zahlung der Millionen an den Stadtteil ist seid langen bekannt. Einzigst ist jetzt genau bekannt, welche PRojekte nun genau vom Bezirke mit Geld versorgt wird.
Doch die genauen Summen und Stellungnahmen der Begünstigten zeigen noch anderes auf. So stellt der Koordinator Dirk Hellmann des Vereins Bajazzo fest

„Ohne die Summe hätten wir das Zeltfestival nicht mehr auf die Beine stellen können.“
So dienen die Zahlungen dem Stadtteil wohl auch zur Kassenentlassung, damit sie Kulturprojekte nicht mehr unterstützen muss.

Außerdem macht dies erneut deutlich, dass das Gelaber von einem vermeitlichen Zusammenhalt und der Vertretung eines gemeinsamen Interesses im Kiez, nichts als heiße Luft ist. Nicht umsonst waren die Demos relativ schnell nur von Autonomen dominiert. Denn primär kann man den Protest als x. Versuch sehen, wieder eine Mobilisierung wie zu Bambule-Zeiten zu erreichen und die Hoffnung an den „Erfolg“ selbigens anknüpfen zu können.

Referrs in der letzten Zeit

Google: vergewaltigung von Männern
Google: hitlers rede zur reichskristallnacht videoclip
Google: Schädel zertrümmert
“ escape(ref) “
Google: hamburg riot crew
Google: kennt jemand die email christian worch
Google: hitlers kriegserklärung o-ton
Google: buissness
Google: „kauf nicht beim juden“
Google: „scenario freak“
Google: Kinderspielzeug nach 1945
Google: winter durchführung kindergarten

ich glaube es wird niemand fündig geworden sein ^^

und Samstag gehtz dahin…

Worch „and the last Aufgebot“

First of all
Habe mal meine Linkliste aktualisiert, also wer sich da neuerdings vertreten findet, kann mich auch gerne linken ;)

„Am Wochenende mal wieder Deutschland und Multikulti gegen böse Nazis verteidigt.“

Jedenfalls kam es mir so vor…
Das letzte Aufgebot von C. Worch und A. Zysk sammelte sich in Bergedorf um gegen nen geplanten Bau einer Moschee zu demonstrieren.

Viele Teilnehmer waren extra aus Niedersachsen angereist, um die gespaltenen Nazistrukturen Hamburg zu unterstützen. Die versammelten Neonazis gaben ein eher trauriges Bild ab. Mit schäbigen, selbstgepinselten Transparenten froren sie im Polizeikessel und erduldeten Schneeballwürfe, Gelächter und Antifa-Parolen. Christian Worch, Anja Zysk, Adolf Dammann sowie Hans-Gerd Wiechmann versuchten sich als Redner, konnten aber aufgrund der lautstarken Proteste sowie massiven Polizeiabsperrungen keine Zuhörer verbuchen.
(Quelle antifainfo.de)
Beschreibt den Zustand der Kundgebung am besten, ergänzt werden sollte noch, dass die Kameraden statt geplanter 10 Stunden (Anmeldung 12 bis 22 Uhr) nicht mal ganze 2 Stunden ausharren wollten.


Das letzte Aufgebot… Teilnehmerzahl knapp über 40 durch Herankarren von 23 Stiefel-Pöbel-Nazis aus MV erreicht. „Herzlichen Glückwunsch“ Herr Worch!

Sonst waren über 1000 Personen auf der Antifademo, was jedenfalls erfreulich viele waren und auch besonders der geringe Altersdurchschnitt sorgte doch für einige anfängliche Begeisterung. Das multikulti Straßenfest und die peinliche DGB Kundgebung waren hingegen eher schlecht besucht. Wobei letztere „erfreulich“ gut mit der Polizei kooperierten und ihre Kundgebung in dem Moment abmeldeten wo die Polizei gegen Jugendliche die vor der Kudngebung, bei unter 0° C, unteranderem mit Wasserwerfern vorgingen.

Das Multikulti Straßenfest war, wie zu erwarten, auch ziemlich peinlich. Dort hatte anscheind auch noch niemand realisiert, dass eine Verteidigung der Verschiedenheit der Völker (die irgendwie ja auch friedlich nebeneinander existieren würden), sich von einem rechten Agitation kaum unterscheidet. Ansonsten pflegte man Brauchtum und präsentierte „exotische“ Tänzen und ähnliche und ereiferte sich in einem „Bunt statt Braun“.

Verwiesen werden sollte an dieser Stelle vielleicht auf den Text „Islamismuskritik – Jenseits von Rassismus und Antisemitismus?“ der aufgelösten Gruppe Kritik&Praxis.

Taz-Artikel „Viel Aufwand für ein paar Rechte“
Indymedia Artikel:
Artikel 1
Artikel 2
Artikel 3
Antifaino Bericht
Hamburg1 Video
NDR Bericht

Stöckschen…

Rocko ist schuldig! Naja nicht wirklich, aber er hat mir „des Stökchen“ zugeworfen, und ich will ja auch keinen Olifani Trend verpassen. ;)

1. Ich nehm‘, ursprünglich aus körperlichen Gründen (oder teilweise immernoch), keine Drogen und bezeichne mich dann und wann auch als Straight Edge. (Des liegt dann meist aber an der/dem GesprächspartnerIn)

2. Ich höre politisch völlig inkorrekten HipHop (primär deutschen, aber auch aus den Staaten und Frankreich)

3. Ich hab in den letzten 5 Monaten ca. 2 Wochen gearbeitet (nicht am Stück ^^) und das bei ner 39 Stunden Woche. Vielen Dank an mein Imunsystem.

4. Obwohl ich immer als Anti-D charakterisiert werde und auch der Politik gegenüber gewisse Sympathien hege, bin ich Anhänger einer „bösen-reaktionären“ Scene. Ich bin vegan ^^

5. Ich werde regelmäßig von linken, nicht-linken Menschen und dann und wann auch von der Polizei für nen Rechten gehalten.

6. Ich war ma bereit im „Hort der Revolution“ ne Party gegen „böse-lokale Antideutsche“ zu verteidigen.

Ich glaube inzwischen haben sich alle daran schon beteiligt, wüsste niemand bestimmtes dem ich des Stöckchen zuwerfen würde…

Vortrag to listen…

Veranstaltung anlässlich des Jahrestages der Befreiung von Auschwitz – gruppe//sabotage

„Man sagt immer, wir seien befreit worden. Ich bin nie aus Auschwitz befreit worden.“ Sarah Goldberg

Am 27. Januar 1945 befreite die Rote Armee die wenigen Überlebenden des Vernichtungslagers Auschwitz. Der Lebensweg vieler überlebender Häftlinge war von Krankheiten und schweren seelischen Leiden gezeichnet. Manche hatten als Einzige ihrer vielköpfigen Familien überlebt. Meist konnten sie nicht zurückkehren zu einem „Zuhause“. Das Gefühl der Geborgenheit an einem Ort, an dem die Überlebenden vor ihrer Deportation gelebt hatten, war zerstört worden. Die Fremdheit verstärkte sich durch Fragen und Forderungen nach Rechtfertigungen und Erklärungen und mit der Erkenntnis, dass das Erlebte von anderen weder begriffen wurde noch nachzuvollziehen war.
Im Gegensatz zur Veranstaltung im letzten Jahr, bei der Berichte Überlebender zu ihrer Befreiung aus den Vernichtungslagern gelesen wurden, soll bei dieser Lesung mithilfe von Texten und Zitaten Überlebender gezeigt werden, wie sich die unfassbaren Erfahrungen von Auschwitz im weiteren (Über-) Leben fortschrieben und eine Befreiung im Grunde unmöglich machten.

http://www.gruppe-sabotage.tk/

Teil 1

Dauer: 34:45 min
Download unter http://www.freie-radios.net/

Teil 2

Dauer: 48:45 min
Download unter http://www.freie-radios.net/

Antisemitische „Antifas“ in Magdeburg

Was ist geschehen?

In Magdeburg fand am 27.01.2007 anlässlich des Jahrestages der Befreiung des Auschwitz-Stammlagers Monowitz durch die Rote Armee eine antifaschistische Kundgebung unter dem Motto „…daß Auschwitz nicht sich wiederhole“ statt. Dazu aufgerufen hatte u.a. das Antifa-Infoportal Magdeburg. Während der Veranstaltung kam es zu verbalen Provokationen und im Anschluss zu gewalttätigen Übergriffen gegen TeilnehmerInnen der Kundgebung. Die TäterInnen stammen aus dem Umfeld der „Autonomen Antifa Magdeburg“ (AAMD), „Gruppe Internationale Solidarität“ (GIS) und der „Frauengruppe Magdeburg“.

Die AAMD hat ihr Handeln im Nachhinein schriftlich damit gerechtfertigt, dass sie in ihrer „internationalistischen Stadt“ keine „antideutsche Politik“ „dulden“ werde. Darunter fallen offenbar auch Kundgebungen, die sich gegen Antisemitismus wenden und die kritische Auseinandersetzung mit der deutschen Geschichte suchen. Die AAMD hat im selben Text angekündigt, dass sie ein solches Handeln gegen missliebige AntifaschistInnen weiterhin in Betracht zieht.

Wir fordern die AAMD, GIS und die Frauengruppe zum Rückzug aus sämtlichen antifaschistischen Strukturen auf. Wir verlangen, Drohungen gegen und Angriffe auf unsere GenossInnen in Magdeburg – u.a. das A.I.P. und die Gruppe45 – zu unterlassen. Wir bitten andere Gruppen, jede Kooperation mit der AAMD, GIS und der Frauengruppe einzustellen, von einer Bündnisarbeit mit ihnen abzusehen und sie nicht weiter an der eigenen politischen Arbeit zu beteiligen.

— ROADMAP-Wegroup im Februar 2007

(gefunden bei Aftershow)

Die Gruppe LeA (Leipziger Antifa) dokumentiert auf ihrer Roadmap Seite die Rechtfertigung(en) der AAMD.
Die Glaubwürdigkeit der AAMD wird durch folgendes besonders „unterstützt“:

Da der Text im Nachhinein durch die AAMD noch editiert und um einige Legenden angereichert wurde, dokumentieren wir hier beide verbreiteten Fassungen

(Quelle: Roadmap)

Weiteres Entertaiming verursacht die AAMD dadurch, dass sie in ihrer aktuellen/überarbeiteten Rechftertigung folgendes von sich gibt

Aufgrund der eigenen theoretischen und praktischen Schwäche versucht das AIP jetzt mittels erfundener Geschichten uns zu bekämpfen.
(Quelle: AAMD)

Die eigene „theoretische und praktische“ Stärke versucht die AAMD wohl durch viele Rechtschreib-, Grammatik- und Zeichensetzungsfehler in ihren beiden Rechtfertigungen zu illustrieren. ;)
Ansonsten ist beeindruckend, dass die AAMD offen ihre Bereitschaft deutlich macht, weiterhin (gewalttätig) gegen vermeitliche Antideutsche vorzugehen.

Aber was soll von einer „Antifa“ Gruppe wie der AAMD schon erwartet werden, welche ernsthaft auf Plakaten, zu einem Aufmarsch von Neonazis, welche am 62. Jahrestag der Bombardierung Magdeburgs einen Trauermarsch abhalten wollten, „Frieden und Freiheit für alle Menschen auf der Welt!“ fordern und sich an einem solchen Tag gegen Krieg und Militarismus stellen.


(Quelle: Starblog)

Jeglicher historischer Kontext scheint der AAMD fern zu sein und militärische Handlung der „westlichen Imperialisten“, die bei der AAMD immer noch der Hauptfeind zu sein scheinen, das wahre Übel zu sein.
Das ohne die Interventionen der Allierten, und auch die Bombardierung dt. Städte, die Niederschlagung des NS nicht möglich bzw. die Befreiung in weite Ferne gerückt wäre, scheint in gewissen internationalistischen Kreisen in Magdeburg noch nicht angekommen zu sein.

So bleibt die Forderungen der Roadmap zu unterstützen

jede Kooperation mit der AAMD, GIS und der Frauengruppe einzustellen, von einer Bündnisarbeit mit ihnen abzusehen und sie nicht weiter an der eigenen politischen Arbeit zu beteiligen.
ist die richtige Konsequenz die auf Grund des Auftretens der AAMD und ihrem Umfeldes zu ziehen ist!

Neonazipack in HH

1.) Die Kundgebung des Anja Zysk-treuen NPD- und Kameradschaftumfeldes am 10.2.07 wurde inzwischen durch das Verwaltungsgericht Hamburg genehmigt.
Also ab nach Bergedorf und die Kundgebung zum Deasaster machen!

(Quelle: Indymedia)

2.) Der notorisch agressive Neonaziladenbetreiber Volker Fuchs hat einen neuen Laden in der Bürgerweide in HH eröffnet. Der bis jetzt offensichtlich schlecht besuchte Laden, der wohl vom Besitzer, im Glauben von der Antifa unbemerkt zu bleiben, im Januar eröffnet wurde, erlitt Berichten nach schon Glasbruch.
So gilt, wie im Falle des Ladens in der Talstraße, Volker Fuchs Umtrieben Einhalt zu gebieten und ihm offensiv entgegen zu treten.



(Volker Fuchs (rechts im Bild) mit NPD-Kader Torsten de Vries)

(Quelle: antifainfo.de)

Erschreckendes Ergebnis?!

You scored as Autonome/r.

Autonome/r

80%

Headbanger

50%

Mod

40%

Hippie

40%

Rasta

40%

Rapper

30%

Skinhead

20%

Biker

20%

Techno-Spacken

20%

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Punk

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