Worch „and the last Aufgebot“

First of all
Habe mal meine Linkliste aktualisiert, also wer sich da neuerdings vertreten findet, kann mich auch gerne linken ;)

„Am Wochenende mal wieder Deutschland und Multikulti gegen böse Nazis verteidigt.“

Jedenfalls kam es mir so vor…
Das letzte Aufgebot von C. Worch und A. Zysk sammelte sich in Bergedorf um gegen nen geplanten Bau einer Moschee zu demonstrieren.

Viele Teilnehmer waren extra aus Niedersachsen angereist, um die gespaltenen Nazistrukturen Hamburg zu unterstützen. Die versammelten Neonazis gaben ein eher trauriges Bild ab. Mit schäbigen, selbstgepinselten Transparenten froren sie im Polizeikessel und erduldeten Schneeballwürfe, Gelächter und Antifa-Parolen. Christian Worch, Anja Zysk, Adolf Dammann sowie Hans-Gerd Wiechmann versuchten sich als Redner, konnten aber aufgrund der lautstarken Proteste sowie massiven Polizeiabsperrungen keine Zuhörer verbuchen.
(Quelle antifainfo.de)
Beschreibt den Zustand der Kundgebung am besten, ergänzt werden sollte noch, dass die Kameraden statt geplanter 10 Stunden (Anmeldung 12 bis 22 Uhr) nicht mal ganze 2 Stunden ausharren wollten.


Das letzte Aufgebot… Teilnehmerzahl knapp über 40 durch Herankarren von 23 Stiefel-Pöbel-Nazis aus MV erreicht. „Herzlichen Glückwunsch“ Herr Worch!

Sonst waren über 1000 Personen auf der Antifademo, was jedenfalls erfreulich viele waren und auch besonders der geringe Altersdurchschnitt sorgte doch für einige anfängliche Begeisterung. Das multikulti Straßenfest und die peinliche DGB Kundgebung waren hingegen eher schlecht besucht. Wobei letztere „erfreulich“ gut mit der Polizei kooperierten und ihre Kundgebung in dem Moment abmeldeten wo die Polizei gegen Jugendliche die vor der Kudngebung, bei unter 0° C, unteranderem mit Wasserwerfern vorgingen.

Das Multikulti Straßenfest war, wie zu erwarten, auch ziemlich peinlich. Dort hatte anscheind auch noch niemand realisiert, dass eine Verteidigung der Verschiedenheit der Völker (die irgendwie ja auch friedlich nebeneinander existieren würden), sich von einem rechten Agitation kaum unterscheidet. Ansonsten pflegte man Brauchtum und präsentierte „exotische“ Tänzen und ähnliche und ereiferte sich in einem „Bunt statt Braun“.

Verwiesen werden sollte an dieser Stelle vielleicht auf den Text „Islamismuskritik – Jenseits von Rassismus und Antisemitismus?“ der aufgelösten Gruppe Kritik&Praxis.

Taz-Artikel „Viel Aufwand für ein paar Rechte“
Indymedia Artikel:
Artikel 1
Artikel 2
Artikel 3
Antifaino Bericht
Hamburg1 Video
NDR Bericht


1 Antwort auf “Worch „and the last Aufgebot“”


  1. 1 curry 14. Februar 2007 um 11:31 Uhr

    ich komme in deine linkliste?? wie komm ich den dazu naja egal, hab dich auchmal zurückverlinkt.

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