Archiv für Mai 2007

Wer hatt´n die alle hierher gelassen?

Gemeint sind primär die ganzen AntiG8ler und der Mob an Polizisten, achja und die ganze Presse nicht zu vergessen…
Zu schreiben ist dazu eigentlich Nichts, was nicht schon in der Presse zu lesen war. Bis auf das mal wieder Großteil der Linken überrascht und schockietr auf Grund der polizeilichen Repression ist, als ob das erstens etwas Neues wäre und auf der anderen Seite durch den militanten Habitus und Non-Stop-Rumgepose nicht bewusst provoziert würde. Wen sollte man auch sonst bewerfen und wer würde sonst so nett mit einem spielen?
(Soll nicht heißen, dass ich die Repression toll finde oder polizeiliche Willkür gegen Linke als begrüßenswert betrachtend würde, aber das ewigt Selbstmitleid nervt krass…)

Fotos der letzten Tage:

wow, so nah an der Presse ;)

Schaulustige-Klone

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Sollte ein Genosse aus München diesen Beitrag lesen, der uns in obigen Kaff getroffen hat und unter anderem mit uns über schicke Trikots gequatscht hat und nun sich vorstellen kann gemeint zu sein, könnte sich ja mal bei mir melden…

So what…

Found yesterday in Hamburg, in einem Sceneviertel.
Endlich vernünftige Gegenpropaganda
(Die Unmengen an AntiG8-Plakaten und Aufklebern sorgt schon für Dauerbrechreiz.)

null
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weiteres Fundtstück in einem Scenelokal…
Tierrechtler vs Antideutsche ?


(Draufklicken für großes Bild zum Lachen, Wundern, Ärgern odern ur an Kopp´ fassen)
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***Die Veranstaltung bzw die Diskussion ist sehr kritisch zu sehen, da an dieser Justus Wertmüller von der Redaktion Bahamas teilgenommen hat. Dieser hat sich schon im Vorfelde selbst ins Abseits Gerücht durch seine Assoziation Vergewaltigung=Schlechter Sex im Text „Infantile Inquisition“. In der Veranstaltung von Les Madeleines diffamiert und beleidigt er mehrmals TansGender und Zwitter und offenbarte erneut sein sexistisches Positionierung.***

„Zum näheren Anlass seiner „Reflexionen“ über den „desexualisierten“ Feminismus nahm er hierbei das aufrufende Plakat, welches ein erotisches Torso-Motiv des Zwitters und Fotografen Del La Grace Volcano verwendete. Er sah in dem Körper des dargestellten Hermaphroditen ein im eigenen Interesse chirurgisch und hormonell zu behandelndes Monster, das eine Art Allegorie für den entsexualisierten Gender-Feminismus darstellt: „So sehr der Lust beraubt, dass der ideale Träger der Lust wie ein Bild aus dem Kuriositätenkabinett körperlicher Anomalien daherkommt, wie man es vor hundert Jahren mit wohligem Gruseln zu beschauen gewohnt war, gibt sich der Gender-Diskursant als wahrhaft desexualisiertes Ungeheuer zu erkennen“, schrieb er in einem verquasten Deutsch.

Außerdem betrachtete er die „gewaltsame Störung“ des Berliner Kinder- und Jugendgynäkologiekongresses an der Charité im März 2001 (vgl. http://sexualpolitik.de/GynKongress.pdf) als ein „äußerst übles Anliegen“, da die chirurgische und hormonelle Zuweisung von Zwittern „in möglichst früher Kindheit“ als vernünftiger Umgang „mit dieser zwigeschlechtlichen Disposition“ zu bewerten sei. Jedenfalls dann, „wenn man Vernunft am Höchstmaß von späterem sexuellen Glück“ messen wolle. Und dieses höchste Maß ist für ihn offenbar die gelungene heterosexuelle, vaginale Penetration, selbst dann, wenn sie an einer schmerzenden körperlichen Wunde vollzogen wird.“ (Quelle: x-berg.de)

Genosse Phex wies mich auf diesen Interessant Text + Veranstaltung der Gruppe Les Madeleines hin:

Borderline-Broschüre & Veranstaltung in Bremen

Beim Thema Sexualität und Geschlechterverhältnis kochen aktuell in der radikalen Linken die Gemüter über. Eine Debatte darüber, die diesen Namen verdient hätte, konnte aber bisher nicht stattfinden. Sie ist aber notwendig, weil der Umgang mit den Auswirkungen des Geschlechterverhältnisses in der Linken und Sexismus- und Vergewaltigungsvorwürfen eine erschreckende Eigendynamik entwickelt. Aspekte einer solchen Debatte sollten sein:
- Umgang mit Sexualität
- Subjektkonstitution, Geschlechterbilder und (linksradikale) Identität
- Wer spricht mit welcher Legitimation und warum im Namen der Betroffenen?
- das Dilemma von autonomer und bürgerlicher Justiz

Diskussion um & Kritik an: „das borderline-syndrom“; „Infantile Inquisition“ (bahmas Nr. 32); bahamas Nr. 34 „Hauptsache Sexualität“
Subjekt
Sexuelle Verhältnisse
Linksradikale Szene

Es diskutieren ReferentInnen von
Les Madeleines

mit einer/m RedakteurIn der
bahamas (Berlin)

und
einem interessierten Publikum

am Freitag, dem 20. Juli 2001 in Bremen: Kioto/Lagerhaus Schildstr.

Zum einen eine lesenswerter Reader und Mittschnitte der Veranstaltung.

Der EuroMayDay und die Palästina-Soldiarität

An die VorbereiterInnen des diesjährigen Euromayday

Liebe Leute,
im Folgenden eine Kritik eurer Reaktion auf unsere Initiative, den Wagen mit dem Transparent „Freiheit für Palästina“ aus dem Euromayday auszuschließen.

Da es um ein Problem geht, das breit diskutiert werden sollte – wir denken, bei einigen Veranstaltungen gegen den G8-Gipfel wird Ähnliches passieren –, schicken wir das Papier auch an andere Foren. „Wir“, das sind eine Hand voll Einzelpersonen, die sich darüber zusammenfanden, dass sie sich am antizionistischen Transparent störten.

Zum Geschehen:
Auf dem Sammelplatz des Euromaydayzuges befand sich ein großer Wagen mit der Forderung „Freiheit für Palästina“. Ansonsten zeichnete sich dieser Wagen durch im Vergleich zur anderen, eher spielerischen Musik durch militante Klänge sowie durch im Verhältnis zu den anderen Darstellungsformen auf der Parade ‚harte‘ Rhetorik und durch nicht nur antiimperialistische, sondern auch ressentimenthafte antiamerikanische Parolen aus. Insgesamt passte der Wagen überhaupt nicht zum Mayday, der doch gerade aus der Kritik an traditionalistischen Formen und identitären Kollektiven – wie Volk/Staat/Nation in Bezug auf Palästina – entwickelt wurde. Einige, denen das Transparent auffiel, sprachen mit einer Person aus der Demovorbereitung, um zu erwirken, dass die Leute aus dem Wagen veranlasst werden, das Transparent abzunehmen oder aus dem Euromayday zu verschwinden. Als nichts passierte – inzwischen hatte sich der Zug in Bewegung gesetzt mit dem Wagen am Ende –, bemühten wir uns, nach vorne zu kommen, um nochmals mit der Demoleitung zu sprechen, was erst bei der Zwischenkundgebung bei den Landungsbrücken gelang. Auf diese zweite Intervention reagierte der Verantwortliche mit dem Statement, er habe keine Probleme mit dem Spruch, werde aber ein, zwei Sätze dazu sagen. Das passierte jedoch nicht, sondern der Euromayday zog weiter. Wir verließen die Demo und erfuhren später, dass der Wagen auf Höhe der Reeperbahn abdrehte, um sich der Revolutionären 1.-Mai-Demo anzuschließen. Vormittags soll er schon an der DGB-Demo teilgenommen haben. Weiter erzählten andere, die an der Vorbereitung beteiligt waren, dass der Wagen ohne Anmeldung erschienen und von ihnen per Lautsprecher begrüßt worden sei. Als sie mit der Kritik am Spruch konfrontiert worden seien, hätten sie beschlossen, jetzt nichts zu tun, um den freundlichen Charakter des Events nicht zu stören. Die Gruppe sei aber offen für Kritik und dafür, solche Fragen im Vorfeld des nächstjährigen Mayday zu diskutieren.

Wir fragen uns nun, warum die Vorbereitungsgruppe – und all die anderen, die das Transparent gelesen haben – den freundlichen Charakter des Events nicht gestört sahen durch die Parole „Freiheit für Palästina“?!
Falls „Freiheit für Palästina“ (nicht „für die PalästinenserInnen“) nicht als ‚Freiheit von Israel‘ verstanden wird, fragt es sich, warum das nach den Diskussionen über Antisemitismus und Antizionismus, die in den letzten Jahren stattgefunden haben, so schwer fällt? Ganz so, als ob hier ein ganz neues Problem aufgetaucht und Verständigungsversuche wie das Flora-Papier zu Antisemitismus für den Müll produziert worden wären. Bekannterweise kämpfen für die „Freiheit“, also eigentlich erst die Gründung, von „Palästina“ Organisationen, die Israel oder auch „die Juden“ vernichten wollen. Wer sich davon unterscheiden will, sollte das kenntlich machen. Genauso bekannt ist, dass aus antiimperialistischen Zusammenhängen immer wieder Karten von einem „Palästina“ auftauchen, das auch Israel umfasst. Wer für sich in Anspruch nimmt, „Freiheit für Palästina“ als ‚Freiheit der palästinensischen Gebiete (der Bevölkerung) von der israelischen Besatzung‘ zu verstehen, übersieht, dass die Besatzung dem Schutz Israels dient und nur beendet werden kann, wenn die Organisationen aufgelöst sind, die von dort aus Israel angreifen.

„Freiheit für PalästinenserInnen“ wäre ein schöner Spruch, wenn der öffentliche Diskurs so beschaffen wäre, dass damit eindeutig die Freiheit der PalästinenserInnen von ihren islamistischen und arabisch/palästinensisch-nationalistischen Organisationen und Unterstützern bezeichnet wäre. Denn die verhindern, dass rational und emanzipatorisch denkende und handelnde Bevölkerungsteile in den besetzten Gebieten sich durchsetzen und überhaupt politisch tätig werden können. „Freiheit von der Palästina-Solidarität“ wäre ein schönes Motto für die Vorbereitung des nächsten Euromayday .

Einige derjenigen, die die Demo verlassen haben

(Der Text wird im Juni-Transmitter erscheinen.)

Eine relativ gute Illustration des Ganzen ergibt sich dadurch, dass auf dem Bericht der EuroMay Hamburg Seite zwar viele Fotos zu sehen sind und auch viele Wagen erwähnt werden, jedoch man die Existent eben dieses Wagens einfach mal verschweigt…
Naja es bleiben die, wohl eher langweiligen, Reaktionen abzuwarten.

Ergänzt sei, dass eben jener Wagen sich auch auf der Sozialrevolutionären 1.Mai Demo befand. Dort war eben jenes Transpi aufgerollt worden (Mutmaßung: Anweisung der Demoleitung?), aber trotzdem durfte der Wagen samt seinem unappetitlichen Umfeld auf der Demo bewegen und auch noch einen Redebeitrag verlesen. Das sich an solcher Gesellschaft kaum jemand zu stören scheint ist und bleibt traurige Realität und wie der offene Brief richtig feststellt wird „bei einigen Veranstaltungen gegen den G8-Gipfel wird Ähnliches passieren“. Eine Auseinandersetzung mit derartigen Themen (linken Antisemitismus/Antizionismus, Nationalismus und unsägliche antiimperialistische Weltverklärung) scheint immer noch unangenehm und unerwünscht zu sein und als Störung des „großen Kuschelns gegen den G8″ begriffen zu werden…

Germany Defeated

Ein letztes Video… Germany Defeated

Liberation Day

Germany Surrendered – 62 Years of Liberation

Thanks to the Allies!


The Berlin Allies Victory Parade of 1945 was Allies victory parade held after the defeat of Nazi Germany and Japan in World War II. It took place in Berlin, mainly encompassing a military parade through the city. The parade took place on 1945, almost half a year after Germany’s surrender to the Allies.