So what…

Found yesterday in Hamburg, in einem Sceneviertel.
Endlich vernünftige Gegenpropaganda
(Die Unmengen an AntiG8-Plakaten und Aufklebern sorgt schon für Dauerbrechreiz.)

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weiteres Fundtstück in einem Scenelokal…
Tierrechtler vs Antideutsche ?


(Draufklicken für großes Bild zum Lachen, Wundern, Ärgern odern ur an Kopp´ fassen)
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***Die Veranstaltung bzw die Diskussion ist sehr kritisch zu sehen, da an dieser Justus Wertmüller von der Redaktion Bahamas teilgenommen hat. Dieser hat sich schon im Vorfelde selbst ins Abseits Gerücht durch seine Assoziation Vergewaltigung=Schlechter Sex im Text „Infantile Inquisition“. In der Veranstaltung von Les Madeleines diffamiert und beleidigt er mehrmals TansGender und Zwitter und offenbarte erneut sein sexistisches Positionierung.***

„Zum näheren Anlass seiner „Reflexionen“ über den „desexualisierten“ Feminismus nahm er hierbei das aufrufende Plakat, welches ein erotisches Torso-Motiv des Zwitters und Fotografen Del La Grace Volcano verwendete. Er sah in dem Körper des dargestellten Hermaphroditen ein im eigenen Interesse chirurgisch und hormonell zu behandelndes Monster, das eine Art Allegorie für den entsexualisierten Gender-Feminismus darstellt: „So sehr der Lust beraubt, dass der ideale Träger der Lust wie ein Bild aus dem Kuriositätenkabinett körperlicher Anomalien daherkommt, wie man es vor hundert Jahren mit wohligem Gruseln zu beschauen gewohnt war, gibt sich der Gender-Diskursant als wahrhaft desexualisiertes Ungeheuer zu erkennen“, schrieb er in einem verquasten Deutsch.

Außerdem betrachtete er die „gewaltsame Störung“ des Berliner Kinder- und Jugendgynäkologiekongresses an der Charité im März 2001 (vgl. http://sexualpolitik.de/GynKongress.pdf) als ein „äußerst übles Anliegen“, da die chirurgische und hormonelle Zuweisung von Zwittern „in möglichst früher Kindheit“ als vernünftiger Umgang „mit dieser zwigeschlechtlichen Disposition“ zu bewerten sei. Jedenfalls dann, „wenn man Vernunft am Höchstmaß von späterem sexuellen Glück“ messen wolle. Und dieses höchste Maß ist für ihn offenbar die gelungene heterosexuelle, vaginale Penetration, selbst dann, wenn sie an einer schmerzenden körperlichen Wunde vollzogen wird.“ (Quelle: x-berg.de)

Genosse Phex wies mich auf diesen Interessant Text + Veranstaltung der Gruppe Les Madeleines hin:

Borderline-Broschüre & Veranstaltung in Bremen

Beim Thema Sexualität und Geschlechterverhältnis kochen aktuell in der radikalen Linken die Gemüter über. Eine Debatte darüber, die diesen Namen verdient hätte, konnte aber bisher nicht stattfinden. Sie ist aber notwendig, weil der Umgang mit den Auswirkungen des Geschlechterverhältnisses in der Linken und Sexismus- und Vergewaltigungsvorwürfen eine erschreckende Eigendynamik entwickelt. Aspekte einer solchen Debatte sollten sein:
- Umgang mit Sexualität
- Subjektkonstitution, Geschlechterbilder und (linksradikale) Identität
- Wer spricht mit welcher Legitimation und warum im Namen der Betroffenen?
- das Dilemma von autonomer und bürgerlicher Justiz

Diskussion um & Kritik an: „das borderline-syndrom“; „Infantile Inquisition“ (bahmas Nr. 32); bahamas Nr. 34 „Hauptsache Sexualität“
Subjekt
Sexuelle Verhältnisse
Linksradikale Szene

Es diskutieren ReferentInnen von
Les Madeleines

mit einer/m RedakteurIn der
bahamas (Berlin)

und
einem interessierten Publikum

am Freitag, dem 20. Juli 2001 in Bremen: Kioto/Lagerhaus Schildstr.

Zum einen eine lesenswerter Reader und Mittschnitte der Veranstaltung.


9 Antworten auf “So what…”


  1. 1 perry 22. Mai 2007 um 0:35 Uhr

    Genosse Phex wies mich auf diesen Interessant Text Veranstaltung der Gruppe Les Madeleines hin

    Ekelhafter Scheiß.

  2. 2 k-toffel 22. Mai 2007 um 13:19 Uhr

    bin auch der meinung…kapitalismus ist zwar scheiße aber da laufen mir zu viel multis rum…kommt nach schwerin am 2. juni…das lohnt sich wirklich…

  3. 3 tofu akbar 22. Mai 2007 um 14:50 Uhr

    „Tierrechtler vs Antideutsche“

    waere das ein problem fuer dich??

  4. 4 k-toffel 22. Mai 2007 um 20:28 Uhr

    weiß net ob du mich meinst, aber darauf hätte ich kein bock so… nichts gegen die tierrechtler, jeder hat ein hobby… aber die sache mit den antideutschen ist da so eine sache… israel sollte mensch zwar in sachen antisemitismus helfen, aber er ist immer noch kapitalistisch, also doch nicht so toll… es gibt noch mehr dazu zu sagen, allerdings sollte jeder selber darüber entscheiden was, wie und wo er handelt…

  5. 5 just 22. Mai 2007 um 21:40 Uhr

    zweites bild irgendwo aus hamburg?

  6. 6 unkultur 22. Mai 2007 um 22:56 Uhr

    Von wegen Aufkleber in Hamburg: Sie hätten erstmal die heiligen Hallen der Roten Flora von innen sehen sollen. :)

  7. 7 Phex 22. Mai 2007 um 23:45 Uhr

    jetzt bin ich aber gespannt auf meinen nächsten Flora-Besuch! :)

  8. 8 besserscheitern 25. Mai 2007 um 13:10 Uhr

    @ktoffel

    „…israel sollte mensch zwar in sachen antisemitismus helfen, aber er ist immer noch kapitalistisch, also doch nicht so toll…“

    Das Argument für die Israel Solidarität ist nicht dass Israel ein antikapitalistischer Staat wäre, sondern dass Israel denen Schutz bietet die vom Antisemitismus bedroht sind. Solange es Kapitalismus gibt, wird es nicht auszuschließen sein, dass Antisemitismus als Welterklärug fungiert und den Kapitalismus in biologisierter Form „erklärt“.

    Deiner Argumentation liegt darüber hinaus implizit die Bereitschaft zugrunde, sich zu Staaten solidarisch zu verhalten, wenn sie antikapitalistisch erscheinen(!). Da der Staat aber als Garant des kapitalistischen Warentauschs fungiert, kann es heute keinen antikapitalistischen Nationalstaat geben.

    Für Gegen den ganzen Scheiß!
    Oi!
    Bis denn die Tage!

  9. 9 mein körper gehört mir 31. Mai 2007 um 23:40 Uhr

    bah wie widerlich is das denn mit bahamas-redakteur_innen über sexismus zu diskutieren? hallo? mit den antifeministen? und das unterstützt du? gehts noch? ich muss gleich kotzen…

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