Hamburger Zustände #2

19.09.2007 – Hamburg: Entsetzen über Nazi-Vandalen

Hamburg (queer.de) – Die erst am 12.September verlegten Stolpersteine vor dem ehemaligen Versorgungsheim Farmsen (heute Pflegezentrum Farmsen in der August-Krogmann-Straße 100) wurden mit den Worten „Sieg Heil“ und „Juda raus“ beschmiert. Die Steine erinnern an schwule Opfer des Nationalsozialismus.

Farid Müller, Sprecher für Schwulen- und Lesbenpolitik der GAL-Bürgerschaftsfraktion, forderte Konsequenzen: „Ich bin entsetzt über die Schmierereien. Diese Tat muss rasch aufgeklärt, die Täter müssen bestraft werden. Übergriffe von Rechtsextremen gegen das Gedenken an NS-Opfer dürfen nicht geduldet werden.“ (pm)

(Quelle: queer.de)