„Hamburg trägt den Terror-Fetzen“


Artikel aus der Mopo vom Donnerstag, den 18.10.2007

immer wenn man denkt, es geht nicht noch dümmer, geht es anscheind doch…

Neben den peinlichen Statements, ist der Artikel eigentlich das wirklich Peinliche. Wenn man schon nen Artikel zu so einem Thema schreibt, sollte man wenigstens ein bischen recherchieren.


24 Antworten auf “„Hamburg trägt den Terror-Fetzen“”


  1. 1 narodnik 18. Oktober 2007 um 20:18 Uhr

    KUFIYA for the win.

  2. 2 Administrator 18. Oktober 2007 um 20:39 Uhr

    gut das du dich selber blamierst und man sich erst agr nicht großartig mühe geben muss ^^

  3. 3 Carrion 18. Oktober 2007 um 21:23 Uhr

    Coole Kids tragen kein Pali-Tuch! Schottenschal statt Pali-Tuch! Solidarität mit Israel!

  4. 4 nokrauts 18. Oktober 2007 um 21:38 Uhr

    friedfertig! aber hallo!
    und diese fetzen trägt mensch wohl heut tatsächlich überall…zum kotzen!
    mein schönstes gespräch endete mit:“das heisst das man ausländer mag!“

  5. 5 soft_brain 19. Oktober 2007 um 1:29 Uhr

    schlimm schlimm schlimm. das ist aber mal wieder alles schlimm, schlimm, schlimm.

  6. 6 scheckkartenpunk 19. Oktober 2007 um 11:16 Uhr

    Wie eigentlich an den unreflektierten Statements zu sehen greift die deutsche Mitte auf die romantisierten Argumente der deutschen Linken zurück. Erst die Verwendung und die Verteidigung der deutschen Linken mit ihrer Argumentationsresistenz macht es der Mitte möglich den Lappen so zu tragen und zu verklären.

  7. 7 ente 19. Oktober 2007 um 13:50 Uhr

    na immerhin wird im artikel der hintergrund erwähnt….

  8. 8 narodnik 19. Oktober 2007 um 16:33 Uhr

    Antideutsche zerdingsen!

  9. 9 Administrator 19. Oktober 2007 um 19:41 Uhr

    @nardonik: du bist einfach nur peinlich…

  10. 10 narodnik 20. Oktober 2007 um 18:20 Uhr

    Um dir mal provokatorisch was hinzusagen:

    Du bist ein ideologiekritischer Reduktionist und subsumierst das Tragen des Keffiyeh identitätslogisch unter die antisemitische Krisenideologie. Und noch eins: nicht jeder der das Palituch politisch bewußt trägt ist ein Antizionist. Nicht jeder Palästinenser der gegen die polit-militärische Okkupation durch die israelische Armee kämpft ist ein Antisemit.

    Was viel peinlicher ist sind ca-ira-Büchertische bei antideutschen Konzerten.

  11. 11 kojack 21. Oktober 2007 um 1:42 Uhr

    Dieses angeblich antisemitische Tuch arbeitet am Ende genauso, wie andere Symbole in das kapitalistische Verwertungssystem hinein. Es ist also egal, ob es mal ein Che Guevara T-Shirt oder die Punk Mode war. Was für das System interessant ist kann verwertet werden. Ich dachte „die Antideutschen“ wüssten das und würden sich erst gar nicht damit beschäftigen. Denn dem warenproduzierenden System ist es realtiv egal ob es angeblich antisemitisch ist oder nicht, da sich auch für dieses Tuch ein Absatzmarkt gefunden hat.
    Aber weiter so….. :-D

  12. 12 Administrator 21. Oktober 2007 um 17:06 Uhr

    @narodnik: glaubste ernsthaft ich diskutiere mit dir? mit jemand der sich net zu blöde ist mia zu verteidigen?
    heul woanders rum

  13. 13 Hanno Borchert 22. Oktober 2007 um 21:41 Uhr

    Das Palituch galt immer als positives Zeichen, als Symbol von uns Linken! Nicht nur in Deutschland. Nun wird es seit geraumer Zeit von der „antideutschen“ Fraktion der Linken quasi als faschistoid denunziert. Neben einem äußeren Feindbild, dem Islam (Stichwörter wären hier: Islamismus, Islamofaschismus etc.) braucht es offenbar auch einen inneren Feind. Mit der Denunzierung des Palituches soll stellvertretened, ungeachtet seiner Kommerzialisierung, die freigeistige, antiautoritäre und kulturrevolutionäre Linke getroffen werden. Neudeutsche Neurose at it´s best. Kufiya ist pop!

  14. 14 nokrauts 22. Oktober 2007 um 23:03 Uhr

    volkslust?!
    hanno ist wohl der lustigste comment-schreiber ever…

  15. 15 werwilldaswissen 24. Oktober 2007 um 15:34 Uhr

    Die Kafiya, wie das Palituch eigentlich heißt, war ursprünglich eine von vielen verschiedenen traditionellen Kopfbedeckungen aus ländlichen arabischen Gebieten. Besondere Verbreitung fand sie unter den islamischen Fedajin. Von 1936 bis 1939 kam es in Palästina zu einem faschistischen Putsch eines ehemaligen osmanischen Offiziers, dem Mufti von Jerusalem. Die Truppen des Mufti trugen als Erkennungszeichen die Kafiya. In den von ihm kontrollierten Gebieten zwang der Mufti alle Männer, die Kafiya, und alle Frauen, den Schleier zu tragen.

    Dadurch festigte sich in arabischen Ländern gerade das Palituch als Ausdruck des Kampfes gegen die Juden. Der Putsch von 1936-1939 war gescheitert, doch nach der Gründung Israels 1948 fand die palästinensische Nationalbewegung, unter der Führung des Muftis und unter dem Zeichen des Palituches, einen neuen Feind: den „Judenstaat“ Israel.Das Palituch ist gesellschaftsfähig geworden, viele junge Leute tragen es, oftmals ohne Hintergedanken, manchmal um eben alternativ auszusehen. Doch das Palituch dient derzeit auch als Symbol für einen weltweiten antijüdischen Kampf, ob uns das bewusst sein mag oder nicht.Also denke ich Menschen, welche sich einfach nur vor den jeweiligen Witterungsverhältnissen schützen wollen, haben wohl im laden um die ecke genug Auswahlmöglichkeiten. Das Tragen der Kafiya ist nun mal ein politisches Statement ob euch das nun passt oder nicht.

    Und egal wie der Antisemitismus auch erscheinen mag, es bleibt dabei:
    „Was der Antisemit wünscht und vorbereitet, ist der Tod der Juden.“ (Jean-Paul Sartre)

  16. 16 Ex BüchertischimJugendZentrumBetreuer 24. Oktober 2007 um 17:00 Uhr

    Ca Ira Bücher sind ja auch eigentlich zu dick um bei Konzerten verkloppt zu werden. Mein verblüffendstes Erlebnis in der Hinsicht war aber ein verkaufter Israel Soli Button auf nem Metalkonzert.

  17. 17 Benjamin 05. November 2007 um 23:37 Uhr

    Auf der diesjährigen Jugendmesse „You“ liefen die jungen Menschen zu tausenden damit rum. Schrecklich!

  1. 1 dissidenz.olifani.de » pali fashion victims Pingback am 18. Oktober 2007 um 21:34 Uhr
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