Politics
Veranstaltungsreihe „Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus“ vom 9.November bis 30. Januar, ausschnitthaft einige interessante Termine:Buchvorstellung: Hot Topic – Popfeminismus heute
21.11.07 | 20Uhr | Cafe Kabale
mit Sonja Eismann
Buchvorstellung beim Mädchenblog
Führung zum Jugend-KZ Moringen
8.12.07 | 14.30
Die Häftlinge des Jugend-KZ Moringen waren SS-Terror, Hunger und Zwangsarbeit ausgesetzt. Ab 1941 war das Jugend-KZ Experimentierfeld innerhalb der nationalsozialistischen Rassenpolitik. Unter Leitung von Dr. Robert Ritter versuchten so genannte Kriminalbiologen, ihre These, wonach Kriminalität und „Asozialität“ erblich bedingt seien, mit pseudowissenschaftlichen Untersuchungen an den Häftlingen zu belegen. Die Führung zum ehemaligen Jugend-KZ übernimmt Hans Helms, pädagogischer Mitarbeiter der KZ-Gedenkstätte Moringen.
Nähere Informationen und Anmeldung: KZ-Gedenkstätte Moringen, Telefon 05554-2520, info@gedenkstaette-moringen.de
Zug der Erinnerung in Göttingen
13. bis 16. Dezember | Bahnhof Göttingen
Der Zug der Erinnerung besteht aus mehreren Waggons, in denen die Geschichte der europäischen Deportationen, beispielhafte Fotos und Schicksale der Kinder sowie Video- und Filmsequenzen von Überlebenden gezeigt werden. Schwerpunkt der Ausstellung ist das Deportationsgeschehen in Deutschland: die Zustellung der Deportationsbescheide, das Herrichten und Verlassen der Wohnungen, der Weg zu den Sammellagern und von dort am helllichten Tag durch die Dörfer und Städte zu den wartenden Zügen. In einem der Mittelgänge hängen die noch leeren, durch die Recherche von Schulen und anderen Organisationen zu füllenden Tafeln mit den Fotos und Biographien einzelner Kinder aus den Gemeinden und Städten entlang der Fahrstrecke – Ergebnisse der Spurensuche.
Auch die Geschichte der Transporte wird in der bescheidenen Zugausstellung erzählt: von den Leiden der Reise ohne Nahrung und Wasser, von der furchtbaren Enge, von den Zwischenhalten auf den Nebengleisen der Bahnhöfe oder auf offener Strecke, von den fast unmöglichen Fluchten… Auch hier warten leere Tafeln im Mittelgang darauf, durch die Gesichter und Schicksale von Kindern zu den Besuchern zu sprechen.
Schließlich wird die Ankunft der Züge dargestellt.
Wenige ausgewählte Texte von Überlebenden, z.B. von Zeugen aus dem Frankfurter Auschwitz-Prozeß sollen den letzten Weg der Kinder verdeutlichen.
In einem der Wagenteile hält der Zug der Erinnerung eine Rechercheneinheit bereit: Computer und Handbibliothek laden zur Spurensuche ein. Hier besteht auch die Möglichkeit, über die Ausstellung zu sprechen und Erfahrungen auszutauschen.
http://www.zug-der-erinnerung.eu/
Film: „Gestohlene Jugend. Jugend-KZ’s im Nationalsozialismus“
8.1.08 | 20 Uhr | Kino Lumière
Ein Film von Iris Berghöfer und Heiner Thimm. Anschließend besteht die Gelegenheit zum Gespräch mit der Filmemacherin. Mit viel Ruhe lässt der Film ehemalige Häftlinge der Jugendkonzentrationslager Moringen und Uckermark zu Wort kommen. Die heute Achtzigjährigen erzählen wie sie als 15- oder 16-jährige Jugendliche von einem Tag auf den anderen aus dem Kreis ihrer Familien und FreundInnen heraus verhaftet wurden. Sie berichten von ihrer Ankunft im Lager, vom Häftlingsalltag, von Zwangsarbeit und Hunger, von Terror und drakonischen Strafen der SS und von der ganz persönlichen Not jedes Einzelnen in dieser von Rechtlosigkeit und Willkür geprägten Situation. Das Ende der Haft kam für die meisten von ihnen erst im Frühjahr 1945. Wenn sie sich heute erinnern, fällt ihr Blick auf eine gestohlene Jugend.
Veranstaltet von der KZ-Gedenkstätte Moringen und dem Kino Lumière
Zeugnisse aus Stein Führung über den jüdischen Friedhof in Göttingen
13. 1.08 | 11.30 Uhr
Treffpunkt: An der Gerichtslinde/Kasseler Landstraße, Göttingen
Veranstaltet von der Jüdischen Gemeinde
Kontinuität im Wandel: Die Erinnerung an die NS-Vergangenheit im 21. Jahrhundert
16.1.08 | 20 Uhr | DGB-Haus
Vortrag mit dem Historiker Marc Czichy (Göttingen) Gegenwärtig ist der Umgang mit der NS-Vergangenheit in der Bundesrepublik, aber auch im internationalen Kontext starken Wandlungen unterworfen. Insbesondere die Begriffe „Universalisierung“ und „Internationalisierung“ markieren die aktuellen Debatten um die Zukunft des Erinnerns an die NS-Verbrechen und des Gedenkens an deren Opfer. Der Historiker Marc Czichy setzt sich in seinem Vortrag kritisch mit diesen Begriffen und ihren Inhalten auseinander und erläutert ihre geschichtspolitische Funktion im Prozess der Neugestaltung des Umgangs mit der NS-Vergangenheit.
Veranstaltet von der OLAfA (Offene Linke – Alles für Alle)
Erinnerungs- und Geschichtspolitik in Deutschland
24.1.08 | 19 Uhr | DGB-Haus
Vortrag mit dem Politikwissenschaftler Samuel Salzborn (Universität Gießen) Geschichtspolitik in der Bundesrepublik lässt sich als Deutungskampf begreifen. Gegenstand dieses Kampfes ist nicht nur die historische Wahrheit, sondern auch und vor allem die Frage der Bedeutung der Vergangenheit für die Gegenwart. Der Giessener Politikwissenschaftler Samuel Salzborn wird diese funktionale Seite von „Erinnerung“ in der Bundesrepublik einer kritischen Betrachtung unterziehen.
Veranstaltet von der DGB-Jugend und der VVN-BdA
Party
Schon in Hamburg gesehen und einfach extreme PartystimmungBratze im KabaleWieder Raven:
10.11.07 | 21Uhr | Cafe Kabale
(Wäre ja auch noch schöner gewesen wenns hier keine Auftritt gegeben hätte!)
Egotronic @ Göttingen
1.12.07 | 20Uhr | EinsB
veranstaltet von pop action shows
via Rakete






1 Antwort auf “Dates, Dates + wieder Dates”