Endlich mal wieder

mich mal wieder aufgerafft und mal so 3 1/2 Postings:

Party Radicale

Totally geschafft, dafür aber super gute Feierei

Ansonsten warten auf:
Egotronic @ Göttingen
1.12.07 | 20Uhr | EinsB

veranstaltet von pop action shows und Electro Riot
via Rakete
(Quelle zum Foto leider gerade nicht wiedergefunden, aber wehe es wird sich nicht so wie in HH verausgabt ;) )

Nicht so viel verstanden?!

Die Linke Aktion Göttingen [L.A.G.] macht am Freitag, dem 07. Dezember im JuzI eine Party unter dem Motto „Party against Sexism & Homophobia“. Ansich ja erstmal eine gute Idee, auch wenn sich trocken festhalten lässt, dass auch gerade vermeitlich linke Partys meist mit Orte sind wo sexistisches Verhaltenen innerhalbe der Szene und im Umfeld offen zur Schau getragen wird.

Aber anscheind hat man sich bei der L.A.G. auch noch nciht wirklich mit dem Thema beschäftigt, bzw wird die Beschäftigung im üblichen Muster von Abnicken vermeitlich linker Standardsbeschränken und alle sich darüebr aufregen dürfen, wie böse sexistisch die sogenannte Normalgesellschaft doch wieder ist. Jedenfalls muss man von derartigem ausgehen wenn man sich anschaut was für Musik auf dieser Party laufen soll:

Später kann zu Dancehall, Ska und Reggae getanzt und gefeiert werden.

Wer ernsthaft eine Party gegen Sexismus veranstaltet und dann zu Reggea einer übelst sexistischen und homophoben Musikrichtung schön alternativ-links feiern will, muss sich schon fragen lassen, wie groß da die eigene Auseinandersetzung mit Sexismus wirklich war und was da genau reflektiert wurde.

Ansonsten noch eine Böswilligkeit meinerseits:

Sexismus und Homophobie gehören zum Alltag, ganz egal, ob in der Schule, bei der Arbeit, in der Kneipe oder in den Medien. „Schwul“ als Schimpfwort und halbnackte Frauen in der Werbung sind inzwischen zur Selbstverständlichkeit geworden. Deswegen werden wir eine „Party against Sexism & Homophobia“ am Freitag, 07. Dezember im JuzI veranstalten. Vor der Party wird es eine mit der A.L.I veranstaltete Infoveranstaltung um 18:30 zum Thema Sexistische Verhaltensweisen auf Partys und in der Schule geben. (aus der Ankündigung)

Ich unterstelle, anschließend an das obig Geschriebene, dass dort eine Auseinandersetzugn erfolgt, die sich in einem Blick auf die Mehrheitsgesellschaft beschränkt und gerade „nur“ „Schule, [… ]Arbeit, […]Kneipe oder […] Medien“ eingehen wird, sodass man sich schön mit einer Auseinandersetzung von Sexismus in der eigenen Szene und bei sich selber nicht behelligen muss. Ebenso wird wohl auch Auseinandersetzung mit feministischer Theorie unterbleiben und man sich auf einen reinen Abwehrkampf beschränken. Dieser letzter Absatz ist selbstverständlich spekulativ, aber die Ankündigung, das völlig unreflektierte Partykonzept und Erfahrung mit Umgang der linken Szene mit diese Themen lassen einen derartigen Schluss als sehr wahrscheinlich erscheinen.

Ps: Macht die Ali jetzt eigentlich auf Antisexisten? (Erst der „tolle“ Streetartflyer und jetzt so ne Veranstaltung und auf der anderen Seite keine inhatliche Positionierung oder sonstiges Verhalten zu dem Thema)

Pps: Was soll das aufm Bild sein?!

Ppps: Aber ich bin ja ein liebes Kerlchen und verlinke hier mal ein paar interessante Texte zum Thema Reggae/Dancehall und Sexismus:

  • Daniel Kulla „Die Hure muss brennen – Wie deutscher Reggae Massenvernichtungsphantasien re-importiert“
  • „Die Stellung der Frau im Rahamen von Rastafari“
    (gleichnamigen Sendung bei Radio St. Paula im „FreienSenderKombinat Hamburg“)
  • Mathias Schütz „Soundtrack des Kulturrelativismus“
  • Mathias Schütz „Babylon inna Zion – Die Riddim im Kulturkampf gegen Zionisten und Schwule“
  • rosa antifa wien „Keine Plattform für Homophobie!“
  • Tim Münninghoff „Marihuana des Volkes“
  • Radio Island „Roots of Reggae“

    Der Bericht aus Babylon wirft einen Blick in die Abgründe des Reggae: Hinter der dem vermeintlichen smoothen Sound stecken die reaktionärsten Attacken. Außerdem stellen wir Euch die Gruppe „Leipziger Kamera“ vor. Die Musikauswahl stammt von Benedikt.
    Im Schwerpunkt geht es um die Roots of Reggae – was steckt denn so hinter den Texten, denen die meisten Leute hierzulande wahrscheinlich gar nicht zuhören? Das Problem ist den meisten KonsumentInnen wohl gar nicht bewußt, aber dahinter finden sich weitgehend reaktionäre, religiöse Mythen, wo man(n) keinerlei Probleme mit Feudalismus, Romantizismus und Schwule-Verbrennen hat. Im Beirag werden Begriffe wie Babylon und Zion erklärt, es geht um Haile Selassie, um Zivilisationskritik, um das Wörtchen ‚bun‘, um Jamaika und den Rest der Welt und nicht zuletzt um Homophobie und Sexismus. Das Ganze bekommt Ihr natürlich an der Originalmusik demonstriert.

    Dauer: 60:32 Minuten

    Download 55,4 MB

    Bist du Jude? Polizei in Deutschland/Halle

    Was kann jemand verbrochen haben, der ausschließlich darüber verhört wird, ob und wieso er Jude ist? Diese Frage stellt sich die jüdische Synagogengemeinde zu Halle berechtigterweise. Die Kripo Halle führt seit einiger Zeit, im Auftrag der Staatanwaltschaft, Befragungen durch. Diese sollen klären, ob die Gesinnung der Gemeindemitglieder auch rechtens ist. Wann ist man denn Jude? Liegt es an der Herkunft, Ideologie oder kann man es gar am Aussehen festmachen? Mit welcher Begründung diese Untersuchungen seitens der Kripo durchgeführt werden und was der Anlass dafür ist, soll das Interview klären. Warum hat die Staatanwaltschaft eine solche Befragung veranlasst? Wer wird bzw wurde bisher befragt? Was wird genau gefragt? Was ist der Streitpunkt? (von Radio Corax)

    Dauer: 6:35 Minuten

    Download 9,1 MB

    Rückblick 9.November

    Zu der Demo in Braunschweig am 9.November unter dem Motto “ Gedenkdemonstration gegen Antisemitismus und Geschichtsrevisionismus“ der AGB und der JAW im Rahmen der „Aktionstage gegen Antisemitismus“ in Braunschweighatte ja auch IdrawESCAPEplans schon etwas geschrieben.

    Ich kann nicht wirklich einschätzen wieviel Leute sich an der Demo beteiligten – schätzungsweise 200 bis 250. Auf der Demo haben sich dann ein paar Leute (wie üblich) durch “israelsolidarische Äußerungen” “provoziert” gefühlt. Business as usual.

    Außerdem gab es ein größtenteils stimmiges Kommentar auf Indymedia.

    Von den „Gedenkorten“ will ich garnicht sprechen, was hatten die mit der Vrfolgung von JüdInnen zu tun?Es ging nur um den Arbeiterwiderstand(AOK,Besenmännchen),warum ging es nicht zur alten Synagoge?WArum wurden nicht Stolpersteine abgegangen?Warum ging man nicht zu den „Judenhäusern“?NEin,traditionell wird in der linken ja am 9.11. gefeiert,die Novemberrevolution,da hätte ihr ja mit dem cafe was zu samen machen können und nicht heuchlerisch auf den Zug mit aufspringen und alles „gegen Antisemitismus“ nennen können.
    Al ich dann noch hörte,das Israelfahnen verboten waren,rechte es mit nd ich verließ die Demo!


    Zusammenfassend:
    1. gut gemeinte Demo und anscheind gute Aktionswoche mit interessanter Veranstaltung und nettem Reader
    2. doch sollte man sich mal mehr Gedanken zu Demonstrationen machen und einer passenden Gestaltung, gerade am 9. November, denn da wären:
    a) Electromusik und auch Ska sind leider (bis auf wenige Ausnahmen) viel zu Party orientiert gewesen.
    b) Passendere Redebeiträge zum Thema und nicht ein allgemeiner Rundumschlag was einem zum NS einfällt.
    c) Ansage gegen israelsolidarische Antifas sind einfach nicht hinnehmbar, dass dafür das übliche Nationalfahnenverbot ausgepackt wirkt wie immer argumentativ arm.
    d) Und dazu im Gegensatz selbst als Ordner und erste Reihe irgendwann nur noch Standardantifaparolen zu rufen, ohne jeglichen Kontext, und sich nichtmal über Leute aufzuregen die Sprüche wie „Ein Baum, ein Strick, ein Nazi dran, so fängt das neue Deutschland an“ sowie sonstiges Rumgegröhle von irgendwelchen Anarchos.

    Ähnliche wie die LAG Party, gut gemeint; Umsetzung leider eher nicht so gelungen…


    26 Antworten auf “Endlich mal wieder”


    1. 1 soft_brain 20. November 2007 um 3:05 Uhr

      Zur LAG-Veranstaltung kann ich nur sagen:
      Man kann durchaus Dancehall spielen, es gibt auch (musikalisch) ganz netten, aber genau zu diesem Thema hätte es freilich eine andere Musikrichtung sein können. Obwohl… was ist schon antisexistische Musik? Landet man dort nicht automatisch wieder bei elektronischer Musik ohne „Gesang“?
      Und Ri0t, dir sollte auch bekannt sein, dass die LAG eine Jugendantifa ist. Ich finds schon okay, erstmal das Thema, oder nur schon allein die Begrifflichkeit (sorry, aber irgendwo muss man ja anfangen), den Jugendlichen Näher zu bringen. Oder meinst du ernsthaft, dass nach der Party alle perfekte Antisexisten wären, wenn etwas anderes als Dancehall etc gespielt wird? Sicherlich nicht.
      Ich finde sowas für eine Jugendantifa durchaus in Ordnung. Die werden sich schon was dabei gedacht haben, auch wenns nur der Point ist, dass Jugendliche und Kids auf eine antisexistische Party gehen. Besser als wenn sie sich ans Savoy gewöhnen und dadurch nicht einmal ein Hauch einer Chance besteht, dass eine Reflektion eintritt.
      Und die ALI macht halt auch Jugendantifapolitik – ganz klar. Die letzten Veröffentlichungen sind ganz weit entfernt von einer linksradikalen Perspektive. Vielleicht will die ALI ja mit ihrer Veranstaltung der LAG Konkurrenz machen… Sowas ist durchaus zu kritisieren. Aber wer kann das schon, denn die ALI-Veranstaltungen besucht ja eh niemand, weil ja schon vorher feststeht, was bei raus kommt.

      Zur AGB-Demo würde ich dir ebenfalls widersprechen.
      Doch erstmal würde ich sagen: Ja, du hast recht, was die Demoparolen angeht. Auch finde ich es unklug, dass Israelfahnen gerade an einem solchem Tag nicht gerade toleriert wurden. Obwohl, wie du sicherlich auch weißt, eine mitgeführt wurde.
      Doch deine Kritik berücksichtigt viele Faktoren einfach nicht.
      Die AGB ist eine neue Gruppe, ja sogar die erste Gruppe in BS, die sich von den orthodoxen Stalinisten aus dem Antifa-Cafe loslösen konnte und sich mit Themen beschäftigt, die sonst in BS ein Tabu-Thema waren. Dazu gehört ganz klar auch der Antisemitismus. Und dieser ist nunmal nicht mit der Israelfahne zu bekämpfen. Denn es macht nicht Puff und schwubs ist der Antisemitismus away. Und genau dieser Part der Aufklärung, und auch der inhaltlichen Bestimmung des Gegenstandes, wurde in Form des Readers, sowie der Veranstaltungen übernommen. Und so wie ich nachgelesen habe sogar sehr gut. Was sind jetzt deine Erwartungen? Dass alle BesucherInnen der Demonstration in BS (!!!) mit Israelfahne eintüdeln? Oder den Antisemitismus begriffen haben? Sicherlich nicht. Aber eine Sensibilisierung für das Thema Antisemitismus und Geschichtsrevisionismus (hab ich übrigens oben vergessen zu erwähnen) wurde geschaffen. Und das ist absolut der richtige Schritt. Ich glaube auch, dass die AGB sich gefreut hätte, wenn nicht so ein paar Anarchoschergen dabei gewesen wären, die durch die Reihe dummes Zeug von sich gelassen haben. Die haben gegröhlt wie Hirsche in der Brumpftzeit und zitiert hast du sie ja auch schon. Nur verpufft deine Kritik doch leider, weil sie nicht bei denen, die sie hören sollten, ankommt. Man kann schon noch mit denen Reden, auch wenns schwer ist. Den einen von denen hab ich mir jetzt schon mehrfach zur Seite genommen. Ich hoff irgendwann lernt er´s. Am besten lernt er´s jedoch wenn eine Konstante um ihn herum auffährt, die konstant Politik macht und er sich, weil er ja so ein cooler Antifa ist, gezwungener Maße mit gewissen Themen beschäftigen muss. Es braucht halt eine gute Bewegung, damit manche Leute etwas mitbekommen. Es muss sich in seinem Umfeld drüber unterhalten werden. Und sowas bekommst du halt nicht mit einem Flugblatt und einer Demo, ja, auch nicht mit einer Demo mit 50 Israelfahnen.
      Aber kurz zurück zur Demo, oder doch gleich zum Fazit…?
      Nein, eine Sache noch zur Demo: Es war die erste Demo dieser neuen Gruppe und wer will dort schon enttäuscht, oder „in eine Schublade gesteckt werden“, wenn die Verhältnisse vor Ort diese gar nicht zulassen. Was bringt die ganze Diskussion im Vorfeld, wenn auf einmal (wegen mir) 20 Auswärtige ankommen und haben 50 Israelfahnen dabei? Dann wäre die AGB gleich als die „dummen Antideutschen“ abgeschrieben und der Inhalt würde verpuffen. Die Leute würden wieder den orthodoxen Stalinisten zuhören und das wäre dann das Ergebnis.
      Und jetzt komm mir nicht damit, dass es dann doch nur „Deutsche“ sind, wenn sie´s nicht auf Anhieb kapieren. Denn du weist genauso wie ich, dass es nicht so einfach ist.
      Mein Fazit würde daher eher lauten:
      Rock on AGB. Richtiger Schritt in die richtige Richtung. Aber es bedarf weiterhin viel Arbeit.

      Ps.: Wollte nur meinen Rechner ausmachen um weiter zu pennen, daher sorry für die Rechtschreibfehler und den Satzbau.

      PPS: Was machen eigentlich die AntiD´s an einem solchen Tag? Haben die gar kein Politbetätigungsfeld mehr? Schau dich mal um.

    2. 2 just 20. November 2007 um 3:11 Uhr

      schoen geschrieben!
      …von vermeintlich verkuerzter medienkritik bei der LAG mal zu schweigen :)

    3. 3 ikea-katalog 20. November 2007 um 3:44 Uhr

      „Macht die Ali jetzt eigentlich auf Antisexisten?“ sieht so aus. und zwar seit ungefähr 2 dreiviertel jahren (das hier ausgenommen, das war noch früher). und im über-uns-text heißt es: „Ein Schwerpunktthema bildet die Auseinandersetzungen mit dem Patriarchat und jenen alltäglich reproduzierten Verhaltensweisen und Kategorien, die die Grundlage dieses Herrschaftsverhältnisses bilden. Als gemischtgeschlechtlich organisierte Gruppe ist es für uns besonders wichtig unsere eigenen Handlungsanteile hieran zu reflektieren und Strukturen zu entwickeln, die den verinnerlichten Geschlechterstereotypen tendenziell entgegenwirken.“ oder auch hier: „Unsere Gruppe gibt es seit 1 ½ Jahren. Die erste inhaltliche Diskussion, die wir in unserer neuen Gruppe geführt haben, war über Patriarchat, sexistische Grenzüberschreitungen und unser Umgang damit als Gruppe. Wir sind in einer gemischtgeschlechtlichen Gruppe organisiert, um u.a. gegen das Patriarchat zu kämpfen. Sexistische Strukturen sind natürlich auch in unserer Gruppe vorhanden, schließlich können wir uns nicht vollständig unserer Sozialisation entziehen. Wir selbst sind also sowohl die „AdressatInnen“ (Die Menschen mit verinnerlichten, sexistischen Strukturen, gegen die wir zu kämpfen versuchen), als auch die „AuftraggeberInnen“ (die, die den Sexismus zu bekämpfen versuchen).“ wo ist also dein problem regarding ali und sexismus?
      betreffs lag, dancehall und homophobie sei auf den flyer zu der party verwiesen, auf dem explizit auf lynchmorde, eine sexistische justiz und homophobe dancehall-artists in jamaika eingegangen wird und der umgang der deutschen reggae-dancehall-szene damit kritisiert wird (da gehts dann um bun da chi chi man und ähnliche „kracher“). von daher wohl eher „gut gemeint; Umsetzung gelungen … und homepage müsste auch mal wieder auf den neuesten stand gebracht werden.“

    4. 4 Administrator 20. November 2007 um 5:04 Uhr

      @soft_brain:
      zur party: würde ich dir größtenteils zustimmen, ändert aber nicht viel an der kritik an dem konzept. und auch als jugendantifa muss man nicht jeden mist mitmachen ;)
      will damit sagen, klar stehen die am anfang ihrer politikphase, aber das macht sowas nicht viel besser und man hat auch als jugendantifa nen umfeld, dass einen mal auf sowas nen hinweiß geben könnte.

      Obwohl… was ist schon antisexistische Musik? Landet man dort nicht automatisch wieder bei elektronischer Musik ohne “Gesang”?

      das mit der musik stimmt schon, aber man muss sich nun nicht ausgerechnet eine der „gruseligsten“ musikrichtung aussuchen, gerade in bezug auf das thema. ich persöhnlich würde ja auch elecktronische musik vorschlagen, aber das ist ja auch kein muss.

      Die werden sich schon was dabei gedacht haben, auch wenns nur der Point ist, dass Jugendliche und Kids auf eine antisexistische Party gehen.

      kann man nur hoffen, und denke ich mir erstmal auch. aber bei der musik haben sie wohl gar nicht nachgedacht.
      es geht ja auch nicht darum die gruppe zu verdammen (tu ich das irgendwo?), sondern daraufhinzuweißen was da falsch läuft.

      zu braunschweig:

      Dazu gehört ganz klar auch der Antisemitismus. Und dieser ist nunmal nicht mit der Israelfahne zu bekämpfen.

      das glaube ich auch kaum.

      Und sowas bekommst du halt nicht mit einem Flugblatt und einer Demo, ja, auch nicht mit einer Demo mit 50 Israelfahnen.
      Aber kurz zurück zur Demo, oder doch gleich zum Fazit…?.

      ich fordere auch keine il-fahnen-mindestquote, wäre ja auch mehr als obskur. die auseinandersetzung die die agb durch die aktionswochen betrieben hat, finde ich klasse und auch sehr unterstützenswert und war auch einer der hauptgründe warum ich dahin bin. habe ja auch geschrieben „anscheind gute Aktionswoche mit interessanter Veranstaltung und nettem Reader“
      ich glaube auch nicht das ein flyer alles erreicht, trotzdem glaube ich auch, dass ein flyer vielleicht bei einigen leute denkanstöße gegeben hätte. (da kann ich mich auch selber kritisieren, aber das hat auch andere gründe warum ich keine dabei hatte)

      Was bringt die ganze Diskussion im Vorfeld, wenn auf einmal (wegen mir) 20 Auswärtige ankommen und haben 50 Israelfahnen dabei? Dann wäre die AGB gleich als die “dummen Antideutschen” abgeschrieben und der Inhalt würde verpuffen. Die Leute würden wieder den orthodoxen Stalinisten zuhören und das wäre dann das Ergebnis.

      glaube dass:
      a) wäre sowas nicht passiert, dafür geht momentan zu wenig in „der“ antideutschen szene
      b) die abstempelung ist aber auch teil des problems und die reaktionen und zuschreibungen teil der peinlichkeiten der szene im großen und ganzen. dafür ist die abg aber auch nicht der grund oder sonst eine einzelne gruppe.
      c) und genauso ein problem wäre wenn „die Leute würden wieder den orthodoxen Stalinisten zuhören“, weil wenn man sich durch so eine fremdzuschreibung sich gleich wieder zurück bewegt und die angeeigneten inhalte gleich wieder über bord wirft ist irgendwas falsch gelaufen.

      Und jetzt komm mir nicht damit, dass es dann doch nur “Deutsche” sind, wenn sie´s nicht auf Anhieb kapieren. Denn du weist genauso wie ich, dass es nicht so einfach ist.

      würde ich auch nicht behaupten ^^
      freue mich ja auch eher über ne gruppe wie die agb, aber auch gruppen die ich in nem bestimmten maß gut finde kann ich kritisieren. schreibe ja auch nirgends das die heillos verloren sind und/oder ausgegrenzt gehören.

      Mein Fazit würde daher eher lauten:
      Rock on AGB. Richtiger Schritt in die richtige Richtung. Aber es bedarf weiterhin viel Arbeit.

      kann ich kaum was hinzufügen bis auf meine kritik (aber das fällt ja unter arbeit)

      PPS: Was machen eigentlich die AntiD´s an einem solchen Tag? Haben die gar kein Politbetätigungsfeld mehr? Schau dich mal um.

      tja das hab ich mich auch gefragt…
      spekulationen spare ich mir jetzt mal (können wir ja mal so drüber diskutieren)
      aber die sind halt momentan genauso gelähmt/inaktive wie die restlinke… bzw nein die restlinke hat ja noch die repression…
      wobei wenn man sich die zahlen auf den meisten demos udn kundgebung anschaut die es so gab, kann ich die frage allen linken stellen: wo wart ihr am 9.november?! aber das ist eh eines meiner hauptprobleme mit´er gesamtlinken, gerade in bezug auf gedenktage, geschichtsrevisionismus und gedenkstättenarbeit und ählniche bereiche

      @ikea-katalog: ähhh dein argument ist genau welches?
      ein text, ein (einführungs-)reader und eine veranstaltung? wenn ich mich in göttingen umschaue gibt es mindestens erstmal der ak gender der mir lange vor der ali einfallen würde und bundesweit auch einige andere gruppen. auch gerade was das niveau und die weiterentwicklung von theorie und auseinandersetzung angeht.

      betreffs lag, dancehall und homophobie sei auf den flyer zu der party verwiesen, auf dem explizit auf lynchmorde, eine sexistische justiz und homophobe dancehall-artists in jamaika eingegangen wird und der umgang der deutschen reggae-dancehall-szene damit kritisiert wird

      liegt nicht vor, lag bis jetzt nicht aus und auf deren seite steht dazu auch nichts, außer die bewerbung der party…
      und wenn denen das bewusst ist, würde ich gerne die begründung für reggae und dancehall lesen… wird bestimmt lustig

      von daher wohl eher “gut gemeint; Umsetzung gelungen … und homepage müsste auch mal wieder auf den neuesten stand gebracht werden.”

      siehe oberer beitrag… *gähn*

    5. 5 joeyjojo 20. November 2007 um 6:30 Uhr

      witzisch. reaggae ist also per se „übelst sexistisch und homophob“. was der von dir doch sicherlich geschätzte adorno wohl zu solch essentialistischer holzhammerei gemeint hätte? aber um das von dir präsentierte argumentationsmuster mal aufzugreifen: zu so einer denke passt die marschmusik von egotronic ja wie die faust aufs auge. vielleicht lassen sich solcherart tatsächlich noch zwei neue sterne an den antideutschen abstraktionshimmel setzen: 4/4-takt=zivilisation, offbeat=barbarei…
      aber mal im ernst: selbst wenn leute musik mit sexistischen, homophoben oder sonstwie diskriminiernden texten hören, ansteckend ist das ganze ja nicht. was verspricht man sich von solchem kulturveganismus?

    6. 6 A.M.P. 20. November 2007 um 12:52 Uhr

      Die Frage ist ja schon, warum ausgerechnet Dancehall, und Reggae als geeignet erscheinen, eine „Party against Sexism and Homophobia“ zu veranstalten. Versteht mich nicht falsch, es gibt durchaus MusikerInnen aus den Musikrichtungen, die ihre Scene reflektieren und unheimlich widerlich finden was da abgeht. Mono & Nikitaman, Iries Revolte‘ aber mehr kenn ich mich auch nicht aus. Ich wünsche der LAG, dass ihr Konzept aufgeht und es genügend Lieder in den Bereichen gibt, die nichts mit Sexismus und Homophobie zu tun hat.

      Und die Frage was Adorno zu unterschiedlichen Musikrichtungen gesagt hätte, sollte auch seinen beerdigten Überresten überlassen bleiben. RIP Teddy

    7. 7 Administrator 20. November 2007 um 17:59 Uhr

      @joeyjojo:

      reaggae ist also per se “übelst sexistisch und homophob”. was der von dir doch sicherlich geschätzte adorno wohl zu solch essentialistischer holzhammerei gemeint hätte?

      lies mal dir die texte durch und beweise das gegenteil, dass das groß, bzw nahezu alle reggaekünstler so einzuordnen sind. (a.m.p. hat 2 ausnahme aus doitschland erwähnt, aber diese beziehen sich halt auch nicht auf die rastafari bewegung, was sonst nahezu alle küsntler machen)

      4/4-takt=zivilisation, offbeat=barbarei…

      du hast schon so keine ahnung wovon du sprichst oder? beim dancehall und reggae gibt es keinen offbeat…
      und by the way: sollteste meine linkliste mal betrachtet haben, könnte man auch sehen, dass ich auch ska höre (englischer 2tone)

      aber mal im ernst: selbst wenn leute musik mit sexistischen, homophoben oder sonstwie diskriminiernden texten hören, ansteckend ist das ganze ja nicht.

      das fällt wohl unters label „nix verstanden“
      da ich zu schreibfaul bin, a.m.p. schirbe ja „Die Frage ist ja schon, warum ausgerechnet Dancehall, und Reggae als geeignet erscheinen, eine “Party against Sexism and Homophobia” zu veranstalten.“
      und von dem konzept mal abgesehen, kann ich mir was besseres vorstellen, als mir die ganze zeit diese diskriminierende verachtung und rückwärtsgewandheit musikalisch zugeben…

      und zu adorno: meinste das ernst? ^^
      das einfach zu peinlich um darauf einzugehen

    8. 8 tachilli 20. November 2007 um 19:07 Uhr

      Zu dem Braunschweiger Reader, da sind leider 2-3 Fehler bezüglich der Analyse von Antisemitismus. Ich hab den Reader leider nich hier, weil ich ihn nach der Demo bei nem Freund liegen gelassen hab. Wenn ich ihn wiederfinde geh ich nochmal genauer drauf ein.

      Und am 01.12. werd ich och in Göddingen sein. Nur so :D

    9. 9 ikea-katalog 20. November 2007 um 20:02 Uhr

      wäre es anders hätten beide gruppen ihre schwerpunkte falsch gesetzt.

      unbestritten.
      deine ursprüngliche aussage war aber:

      und das stimmt einfach nicht. innerlinke disko in gödru und interim als auch das rumtouren mit ihrer sexismus-veranstaltung, als auch reader (nicht nur) mit basics sind „inhaltliche positionierungen“ und „verhalten zu dem thema“.
      niemand hat behauptet dass das die geilste gruppe und die krassesten antisexistInnen seien, also musst du mein posting auch nicht nach argumenten dafür durchsuchen.

    10. 10 A.M.P. 20. November 2007 um 20:50 Uhr

      „da sind leider 2-3 Fehler bezüglich der Analyse von Antisemitismus.“
      Aber leider kannst du ja nicht drauf eingehen, weil du den Reader verloren hast. Naja aber zwei bis drei Fehler (nicht Einschätzungen?)könntest du ja dann trotzdem benennen, wenn du schon die Anzahl der Fehler kennst oder?

    11. 11 ikea-katalog 20. November 2007 um 23:27 Uhr

      uiuiui, da ist was falsch gelaufen. also nochmal:
      „wenn ich mich in göttingen umschaue gibt es mindestens erstmal der ak gender der mir lange vor der ali einfallen würde“

      wäre es anders hätten beide gruppen ihre schwerpunkte falsch gesetzt.

      „und bundesweit auch einige andere gruppen. auch gerade was das niveau und die weiterentwicklung von theorie und auseinandersetzung angeht.“

      unbestritten.
      deine ursprüngliche aussage war aber:
      „keine inhatliche Positionierung oder sonstiges Verhalten zu dem Thema“

      und das stimmt einfach nicht. innerlinke disko in gödru und interim als auch das rumtouren mit ihrer sexismus-veranstaltung, als auch reader (nicht nur) mit basics sind “inhaltliche positionierungen” und “verhalten zu dem thema”.
      niemand hat behauptet dass das die geilste gruppe und die krassesten antisexistInnen seien, also musst du mein posting auch nicht nach argumenten dafür durchsuchen.

    12. 12 joeyjojo 21. November 2007 um 9:49 Uhr

      was ich unsinnig fand war der essentialismus deiner aussage, deswegen gibt es auch nichts zu beweisen, da ich gar nicht erst etwas gegenteiliges behauptet habe.

      easy tiger. im dancehall ist der offbeat tatsächlich kein grundlegendes elemt, reggae aber ist ohne offbeat überhaupt nicht denkbar. ich hab da so eine ahnung wie es um deine ahnung von diesen dingen bestellt ist. der sprachliche fehler, der mir aber tatsächlich unterlaufen ist, ist, dass 4/4-takt und offbeat sich natürlich keineswegs ausschließen.
      was den rest anbelangt: falls es sich bei den mitgliedern der ausrichtenden gruppe nicht gerade um gehirnhirurgen der extraklasse handelt, ist es doch höhst unwahrsheinlich, dass sie für diese party musik mit homophoben undoder sexistischen texten wählen werden. das an der musikrichtung aufhängen zu wollen, nuja, essentialismus und so.
      das ich „nix verstanden“ habe ist shade, soll aber vorkommen. was soll denn der, wenn man deinen aufregungspegel als indikator nimmt, pffenbar erhebliche einfluss von liedtexten auf die meinungsbildung von leuten sein? zumal, wenn der diskriminierende inhalt, wei du ja selbst schreibst, hauptsächlich in dem unbedarften hörer gar nicht zugänglichen codes zum ausdruck kommt?
      was man an der veranstaltung kritisieren kann ist, dass das konzept partys „gegen“ irgend etwas zu veranstalten ziemlich lächerlich ist.es tauchen die üblichen (un)verdächtigen auf, inhalt dürfte auf einer party ohnehin keiner transportiert werden, und was war dann der effekt auf homophobie und sexismus?
      ok, gehe jetzt erst mal gegen den kapitalismus frühstücken, wobei das emanzipatorische potential dieser tat aber wohl leider durch meine lektüre bürgerlicher printmedien gleich wieder aufgehoben wird. verflixt.

    13. 13 joeyjojo 21. November 2007 um 9:51 Uhr

      hmm, irgendwie hat das mit den zitaten nicht hingehauen, die bezüge müssten aber klar sein.

    14. 14 tschilli 21. November 2007 um 16:21 Uhr

      @A.M.P.
      hmm nich genau ich hab mir den reader nur auf der zugfahrt zurüch kurz durchgelsen. einmal geht es irgendwie um die abgrenzung von antisemitismus zu rassismus. und der zweite is glaub ich in ner generellen definition.
      hab aber dann noch gut gefeiert deswegen hab ich andere bzw. verschwommene erinnerungen an den abend.

      ohren steif.

    15. 15 Administrator 21. November 2007 um 23:46 Uhr

      @joeyjojo:

      der essentialismus deiner aussage

      wenn man schreibt, dass reggea ein übelst sexistisch und homophobe musikrichtung ist und es kaum künstler gibt die so nicht einzuordnen sind oder nicht wenigstens mit der rastafari ideologie sympathieren, dann ist das essentialistisch? interessant…

      ***ok, dass mit dem offbeat beim reggea war ne falscheinordnung meinerseits, sorry, bringe des immer mitm 2/4 takt durcheinander***

      ist es doch höhst unwahrsheinlich, dass sie für diese party musik mit homophoben undoder sexistischen texten wählen werden. das an der musikrichtung aufhängen zu wollen, nuja, essentialismus und so.

      wenn sie so geschickt sind muss man ihnen schon fast gratulieren…
      ich kann mir selbiges kaum vorstellen, ein lustiges phänomen, was dann meistens auftritt ist, dass man dann nicht mehr diese tracks spielt, aber die künstler weiterhin. es geht mir auch icht primär um die textinhalte, sondern auch was an reaktionärem gehalt hinter der rastafarikultur steht. aber wenn ich soetwas kritisiere bin ich ja anscheind erneut essentialistisch…

      zumal, wenn der diskriminierende inhalt, wei du ja selbst schreibst, hauptsächlich in dem unbedarften hörer gar nicht zugänglichen codes zum ausdruck kommt?

      hab ich das wo geschrieben? wenn stehts in den texten. dies stimmt auch meistens. problematisch ist in europa dann meistens eher, dass die partyorganisatoren und gäste, sich dem meistens bewusst sind, aber das ganze unter einen kulturalistischen teppich kehren.
      des weiteren ging es bei der kritik um die widersprüchlichkeit des partymottos und der musik auf selbiger…

      das mit den partys gegen etwas würde ich auch teilen

      ok, gehe jetzt erst mal gegen den kapitalismus frühstücken, wobei das emanzipatorische potential dieser tat aber wohl leider durch meine lektüre bürgerlicher printmedien gleich wieder aufgehoben wird. verflixt.

      interessant, was möchtest du genau mitteilen?

      @ikea-katalog:

      “keine inhatliche Positionierung oder sonstiges Verhalten zu dem Thema”

      und das stimmt einfach nicht. innerlinke disko in gödru und interim als auch das rumtouren mit ihrer sexismus-veranstaltung, als auch reader (nicht nur) mit basics sind “inhaltliche positionierungen” und “verhalten zu dem thema”.
      niemand hat behauptet dass das die geilste gruppe und die krassesten antisexistInnen seien, also musst du mein posting auch nicht nach argumenten dafür durchsuchen.

      ok, dann war meine erste einordnung (inhl. pos. etc) fehlerhaft, es ging mir primär darum, dass für mich der eindruck erweckt wird, gerade auch durch diesen peinlichen flyer zur streetart, dass man dort auf einen fahrenden zug aufspringen möchte um sich irgendwie auch in einem derartigen themenbereich zu profilieren
      aber das fällt selbstverständlich unter „pure spekulation“

    16. 16 Shakira 22. November 2007 um 0:11 Uhr

      Ich kann leider nicht nachvollziehen warum sich hier einige hier darüber aufregen, dass hier der Sexismus innerhalb der Gesellschaft kritisiert werden soll. Entschuldige mal, aber das ist ne Verantstaltung einer Jugendantifa. Wie seit ihr denn in solche Themen reinsozialisiert worden?…………………….
      Ich kann es mir gleich selber beantworten: Als Gefo oder SoziologiestudentIn durch ein Seminar zu Queer Theories und Judith Butler oder was?
      Ach und noch was: Die ALI arbeitet doch schon länger an dem Thema. Die haben dazu ne Broschüre rausgebracht, was zum Frauentag gemacht usw. Das muss einem ja nicht gefallen, aber neu ist das Thema bei denen nicht.

    17. 17 Administrator 22. November 2007 um 0:18 Uhr

      Ich kann leider nicht nachvollziehen warum sich hier einige hier darüber aufregen, dass hier der Sexismus innerhalb der Gesellschaft kritisiert werden soll.

      das tut hier wer genau wo?

      Entschuldige mal, aber das ist ne Verantstaltung einer Jugendantifa. Wie seit ihr denn in solche Themen reinsozialisiert worden?

      das rechtfertigt einfach nicht alles
      (habe ich aber auch schon geschrieben)
      achja und ich habe mich mit antisexismus und feminismus nicht wegen „partys gegen sexismus mit reggae“ beschäftigt.

      zur ali siehe oberer beitrag

    18. 18 A.M.P. 22. November 2007 um 3:34 Uhr

      @Tschilli: Definitionen sind per se immer schwierig, da Gesellschaften sich immer gesellschaftlich historisch konstituieren und somit im Kapitalismus Ausdruck von objektivierendem Denken sind, können aber den Rahmen umschreiben, so dass Lokal erst einmal Standarts gesetzt werden können.
      Das können wir jedoch auch am 1.12. weiter besprechen, wenn du Interesse hast ;)

    19. 19 soft_brain 22. November 2007 um 18:29 Uhr

      Och AMP. Ich glaub, das wäre nicht so gut.
      Außerdem wollenmer doch feiern.
      Dann müsste Tschilli schon noch morgens um 13Uhr mit ins Warsteinerstübchen kommen, damits wieder politisch wird ;)

    20. 20 A.M.P. 22. November 2007 um 19:46 Uhr

      @Softi: Ach Quatsch kennst mich doch, außerdem haben wir an dem Abend einen strengen Partyplan. Egotronic Electroriot und anschließend in da Q-Club, Microklubbing abfeiern, frühstücken, vielleicht auch mal wieder ins Warsteinerstübchen mal schauen. ;)

    21. 21 dorfdisco knows best 22. November 2007 um 20:44 Uhr

      @ a.m.p.

      Ach Quatsch kennst mich doch

      Also ich seh dich gerade vor meinem geistigen Auge, wie du beim Egotronic-Konzert mit verschränkten Armen, Bierflasche in die Hosentasche gesteckt, von der Bühne abgewandt stehst und eine etwas hilflose Person durch deine Blicke und Argumente demütigst.

    22. 22 soft_brain 22. November 2007 um 23:29 Uhr

      @Dorfi: Word! Nur verschränkte Arme stell ich mir nicht vor. Eher immer Kippe drehend.

    23. 23 L.A.G. 27. November 2007 um 2:05 Uhr

      Hey,
      da ist wohl ein falscher Eindruck entstanden…
      Erstmal, wir haben uns natürlich mit dem Thema Sexismus und Homophobie auseinandergesetzt und auch über „Sexismus in den Medien“ hinaus mit Sexismus und Geschlechterrollen innerhalb der linken Szene beschäftigt.
      Dass wir auf der Infoveranstaltung über `sexistische Verhaltensmuster auf Partys und in der Schule` statt über das Definitionsrecht oder Transgender reden werden, ist bewusst entschieden worden, da wir vor allem Jugendliche, die nicht viel mit Wörtern wie „Geschlechtermatrix“ anfangen können, erreichen wollen.
      Zur Musik…
      Wir wussten, dass es eine Herausforderung ist, auf einer antisexistischen Party Dancehall und Reggae zu spielen. Zugegebenermaßen wird wahrscheinlich hauptsächlich Ska gespielt, allerdings auch mal in die Reggae- bzw. Dancehall-Kiste gegriffen.
      Natürlich werden wir weder Bounty Killer, Elephant Man, Seeed noch andere homophobe oder sexistische Bands spielen, sondern uns vorher über die Bands und ihre Texte informieren. Außerdem wurde bereits ein Flyer (der bereits vor dieser Diskussion schon geschrieben wurde) gedruckt zum Thema „Homophobie in Dancehall“, der auch auf der Party ausgeteilt werden wird. Ich denke, sehr viel mehr kann mensch nicht verlangen…

      Grüße,

      L.A.G.

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