Archiv für Mai 2008

10 Jahre- FSK- Vollfrequenz-Party

Goldener Salon: Ambient, Easy Listening, Trip Hop mit Radio Gagarin, Martin, Steppin Warrior

Gr. Floor/ Keller: Electro, Techno mit Bodi Bill (live/ Berlin), Mikroklubbing (Göttingen), de-cay (Hamburg), Metroheadmusic (Hamburg), GumboFrisstSchmidt (Hamburg)

Kl. Floor/ Keller: Electrobreakpunk mit antiartich (8-bitbreaks und sampels, Goldrand/ Hamburg), gladbeck city bombing (Electropunk, Goldrand), istari lasterfahrer (Hamburg)

Seit nunmehr 10 Jahren hat FSK eine sogenannte Vollfrequenz, was bedeutet: wir senden seit 10 Jahren rund um die Uhr, 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr. Freies Radio stellt dabei den Versuch dar, ein Medium aus seinem Verwertungszusammenhang zu lösen, das Verhältnis Sendende – Empfangende anders zu bestimmen. Freies Radio lädt zum Mitmachen, zur Mitarbeit ein, welches durch ein ganzes Spektrum von Motiven gespeist werden kann. Somit bietet und entwickelt Freies Radio eine Grundlage für Arbeit, deren Perspektiven immer in Gespräch, Auseinandersetzung, Aufklärung, Emanzipation liegt, auf Bildung abzielt.
10 Jahre Vollfrequenz steht für eine Geschichte voller Höhen und Tiefen, schönen und sehr unschönen Szenen und einem Umzug in neue Räumlichkeiten, die Lust auf weitere 10 Jahre machen. Heute ist der Tag, an dem wir all dieses Revue passieren lassen wollen und mit Euch kräftig feiern möchten. Daher laden die Radiogruppe projekt-r und FSK zu einer Nacht voll von elektronischen Klängen ins Hafenklang Exil ein. Kommt zahlreich, werdet Fördermitglied und kauft keinen Scheiß- kauft Radios!! Wir freuen uns auf Euch!

13. Juni 08 | Eintritt: 6.00 € | Open: 22:00 | Start: 22:00

Visit: www.fsk-hh.org
und werdet Förder-Mitglied!

Der Preis des Gedenkens

Schon bei der Gedenkveranstaltung am 3.Mai in der Gedenkstätte des KZ-Neuegamme wurde dieser Skandal thematisiert, dabei wurde hervor gehoben, dass im vergangenen Jahr noch die Hamburger Kultusministerin großspurig Überlebenden eine Erhaltung des Gedenkens und der Erinnerung versprochen hatte. In diesem Jahr zeigte sich nun, was dies konkret bedeuten sollte. Wie 2005, wo die Stadt Hamburg die Kostenübernahme für Überlebende und ihre Begleitung, welche zum 60.Jahrestag des Endes des Lagers anreisen wollten, verweigerte.

Die Politik schläft: Doppelte Preise für Führungen
Ganz still und heimlich hat die KZ Gedenkstätte Neuengamme ihre Preise für Gruppenführungen erhöht, und zwar deftig…

Der Eintritt in die KZ Gedenkstätte Neuengamme ist selbstverständlich kostenlos. Anders ist das für Gruppen, die eine Führung durch das Gelände wünschen. Damit sind zuallererst Schulklassen gemeint, die die Gedenkstätte im Rahmen der Aufklärung über die Geschichte des Nationalsozialismus und der Schoah besuchen. Der Besuch eines ehemligen Konzentrationslagers ist dabei unzweifelhaft elementarer Bestandteil.

Umso größer das Unverständnis für die Preiserhöhungen. Wie die Hamburger Morgenpost berichtete, stiegen die Preise für eine zweistündige Führung von bisher 20 Euro auf 40 Euro. Die dreistündige Führung mit Begleitung eines Museumspädagogen kostet nicht mehr 35, sondern 60 Euro, die intensive fünfstündige Version statt 50 nun 100 Euro.

Die Folgen sind absehbar. Die Schulklassen, vor allem kleine Klassen, werden in Zukunft Schwierigkeiten haben, diese Summen zu berappen und mit der kurzen Version vorlieb nehmen oder ganz verzichten. Die bisherige Ermäßigung für Sonderschulen wurde im übrigen komplett gestrichen.

Gerade in Zeiten, wo die Politik mit Hochglanz-Projekten den fehlgeschlagenen Versuchen, einer erfolgreichen Vermittlung der Geschichte der Schoah entgegenwirken will, ist dies eine vollkommen skandalöse Vorgehensweise. Die Hamburger Kulturbehörde zeigt sich zerknirscht und verspricht, schnell eine Lösung zu finden.

Schuld an der Preiserhöhung sind die Honorare der freiberuflichen Museumsführer. Dass auch sie eine adäquate Entlohnung verdienen, steht außer Frage. Dass dafür allerdings die Besucher derart zur Kasse gebeten werden, zeigt nur einmal mehr, dass ein himmelweiter Unterschied zwischen politischen Lippenbekenntnissen und tatsächlichem Willen zur Schoah-Bildungsarbeit besteht. Es bleibt zu hoffen, dass die Hamburger Behörden aus ihrem Winterschlaf erwachen und sich zum Handeln entschließen.

(Artikel via: Hagalil)

Gesammeltes #13

Logik

Auf dem Cafe Critique Blog über „palästinensische Logik“ vom Islamischen Djihad und Co.:

[…]
Aber so sieht die palästinensische Logik eben aus: Greife die wichtigste Versorgungsstelle an und beschwere dich danach über ausbleibende Hilfslieferungen; beschieße die israelische Stadt Ashkelon, in der ein Großteil des Stromes für den Gazastreifen produziert wird, und jammere anschließend über mangelnde Stromversorgung; erschieße zwei zivile Arbeiter beim Treibstoffdepot am Nahal Oz-Grenzübergang und sudere danach über ausbleibende Treibstofflieferungen; feuere tausende Raketen nach Israel und schrei laut: “Völkermord!”, wenn sich die Israelis zur Wehr setzen.[…]
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(via: CoxandForkum)

Pallywood reloaded

Lizas Welt berichtet über das Verleumdungs-Verfahren von France2 gegen Philippe Karsenty, welcher über die Falschdarstellung durch France2 im „Fall al-Dura“ berichtete. Diese Klage wurde nun erneut abgewiesen und hat France 2 zur Offenlegung gezwungen:

[…] Medienkommentator Tom Gross, der schon vorher für HonestReporting im Fall al-Dura Nachforschungen angestellt hatte, äußerte sich zum Urteil: „Der Urteilsspruch heute zeigt, dass die Version der von France 2 dargestellten Ereignisse ernsthaft angezweifelt werden muss und dass die gesamte Weltpresse, darunter auch amerikanische TV-Sender – unverantwortlich genug war, die Behauptungen eines palästinensischen Kameramanns, der für France 2 arbeitet, für bare Münze zu nehmen – ein Kameramann, der seine Parteilichkeit zugegeben hat.“ […]
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Ehrenmord in Hamburg

Die JungleWorld berichtet über den Ehrenmord in Hamburg in der vergangenen Woche:

Am Dienstag voriger Woche starb die 16jährige Morsal O. in Hamburg an Stichverletzungen. Ihr Bruder gestand die Tat mit der Begründung, das Mädchen habe sich von der Familie abgewandt. Der 23jährige ist bereits wegen eines Gewaltdelikts vorbestraft. Ein weiterer Prozess stand ihm bevor, weil er Morsal und eine andere Schwester verprügelt hatte.
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Die Welt schrieb zum Konflikt in der Familie

Der Tod von Morsal O. ist offenbar das schreckliche Ende eines familiären Kampf der Kulturen. Vor 13 Jahren war die Familie aus Afghanistan gekommen. Morsal war damals ein kleines Kind. Sie wuchs hier auf. Als Jugendliche wollte sie hier so leben, wie es die meisten gleichaltrigen Mädchen tun. Doch ihr Bruder, der vor fünf Jahren wie Morsal die deutsche Staatsbürgerschaft angenommen hatte, kam nie in dieser Kultur an. Schon im Januar 2007 hatte er deswegen seine Schwester verprügelt. „Die kleidest dich wie ein Schlampe“, lautete damals sein Vorwurf. Es war nicht das einzige Mal, dass Morsal O. misshandelt wurde. Auch ihr Vater (45) soll sie geschlagen haben.

Der Bruder der Getöten Morsal O. gestand die Tat freizügig:

In seiner Vernehmung bei der Mordkommission versuchte Ahmad O. nicht, die Tat zu leugnen. Freimütig gab er zu, dass er seine Schwester getötet hatte, weil sie sich von der Familie abgewandt habe.

(Quelle: beiden letzten Zitate aus Welt „Bluttat – Ehrenmord an junger Deutsch-Afghanin aufgeklärt“ 16. Mai 2008)

  • JungleWorld „Verprügelt und erstochen“ 22. Mai 2008
  • Welt „Familientragödie – Das lange Leiden der Morsal 0.“ 19. Mai 2008
  • Welt „Bluttat – Ehrenmord an junger Deutsch-Afghanin aufgeklärt“ 16. Mai 2008
  • Leseben im NS

    In der Weiberwirtschaft in Halle wird heute eine Ausstellung eröffnet, bei der es um Frauen im Nationalsozialismus geht. Dieses Thema ist wissenschaftlich bis dato kaum bearbeitet. Um so schöner, dass ich Claudia Schoppmann im Studio begrüßen kann. Sie hat die Eröffnungsrede zu der Ausstellung halten, da sie sich intensiv mit diesem Thema außeinandergesetzt hat. Judith sprach mit ihr im Abendmagazin Widerhall auf Radio Corax.

    Dauer: 8:07 min

    Download unter http://www.freie-radios.net/

    Verwiesen sei an dieser Stelle nochmals auf die Ausstellung „Homosexuellen-Verfolgung in Hamburg 1919-1969″ der Initiative Gemeinsam gegen das Vergessen – Stolpersteine für homosexuelle NS-Opfer in Kooperation mit der KZ-Gedenkstätte Neuengamme kann vom 26. April bis 16. Juli 2008 auf dem Gelände der Gedenkstätte angeschaut werden verwiesen.

    An das Schicksal der verfolgten Homosexuellen in der Weimarer Republik, unter dem Nationalsozialismus und in der Bundesrepublik Deutschland bis 1969 wird in dieser von der Initiative Gemeinsam gegen das Vergessen – Stolpersteine für homosexuelle NS-Opfer erarbeiteten Ausstellung erinnert.
    Sie wird in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme gezeigt und außerdem von der Landeszentrale für politi-sche Bildung unterstützt.
    Im Konzentrationslager Neuengamme waren ca. 400 homosexuelle Männer inhaftiert, über die Hälfte von ihnen ist zu Tode gekommen. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt wird an 57 dieser Opfer mit Stolpersteinen in der Freien und Hansestadt Hamburg erinnert.

    Mehr Infos… (pdf-Datei)

    Gesammeltes #12

    Linkspartei + Antisemitismus

    Sebastian Voigt Artikel „An Israels Seite“ über Auseinandersetzungen um Antisemitismus + Antizionismus innerhalb der Linkspartei, welcher im morgigen Tagesspiegel erscheint, ist online schon zu lesen.

    Eine emanzipatorische Linke darf sich nicht auf die Seite von Diktaturen schlagen. Neben dem bedingungslosen Kampf gegen Antisemitismus und Antizionismus, gerade auch in den eigenen Reihen, ist jede Revolutionsromantik zu verwerfen, die in Staaten wie Venezuela den Sozialismus des 21. Jahrhunderts erblickt. Ebenso ist einem linken Populismus eines Lafontaine, der, rassistische Ressentiments bedienend, gegen „Fremdarbeiter“ hetzt, eine konsequente Absage zu erteilen. Die Diskussion über diese Fragen hat begonnen. Der BAK Shalom wird alles tun, um sie weiter zu forcieren. Die Entwicklung in der Linkspartei dürfte spannend werden.
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    Gruppe ISKRA über Nabka-Mythen

    Die Gruppe ISKRA setzt sich mit einer Erklärung von 100 prominenten britischen Juden mit dem Titel „Wir feiern Israels Geburtstag nicht” auseinander.

    Die Gleichsetzung der Nakba mit der Shoa zieht sich sprachlich durch den gesamten Text, „Todesmarsch“, „ethnische Säuberung“, „Massaker“. Das Ziel dieser Erklärung scheint klar, es geht in keiner Weise um fundierte Kritik an Israel, sondern darum, seine Existenz infrage zu stellen. Das ist der Unterschied zwischen Kritik und Ressentiment – ersteres tangiert das Verhalten, zweiteres bezieht sich auf die Existenz.
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    FFM oder its buissnes as ususal

    Nada berichtet über die „Rückfälle“ der Frankfurter Antifaszene, ewig-gestrige Antiimps und andere Obskuritäten:

    In der linken Szene Frankfurts (West) grassiert dieser Tage wieder ein Retro-Virus der Marke unschön und nicht zum anfassen. Nada berichtet für Sie live aus einer geteilten Stadt, aus dem Auge des Orkans, aus der Hölle Hessens.
    Stellungen wurden bezogen und Schützengräben besetzt; auf den Straßen herrscht gespenstische Ruhe, die Frankfurter Skyline blutet im rotem Farbenmeer der untergehenden Sonne. Hinter den Fenstern des Exzess wirft ein alternder Autonomer einen besorgten Blick auf die Leipziger Straße und stellt sicherheitshalber noch zwei Kisten Leergut an die Tür.

    Der Verlierer berichtet von der Veranstaltung „Der Iran – Analyse einer islamischen Diktatur und ihrer europäischen Förderer” der Gruppe Morgenthau + Antiimp-Störversuchen; Problemchild über gescheiterte „Verschwörungsversuche“ gegen die „bösen AntiDs“ der Schurkenohnestaat; Lea über die „großartigen“ „7 Thesen zur antideutschen Ideologie“ der Gruppe “Schurken ohne Staat / S.O.S.” (a.k.a. “Zusammen e.V.”, “Stadtteilprojekt Rödelheim” oder “kritischebildung”); Dissidenz hat eh schon immer gerne über diese Antisemiten/Antizionisten berichtet; Waiting über den Frankfurter Evangelen H.-C. Stoodt der sich „etwas“ in seinen anti-antideutschen Hass reinsteigert.

    Antifa-Chainsaw-Massacre reloaded?

    The Protocols

    Zur Doku über den antisemitischen Bestseller “die Protokolle der Weisen von Zion” welche bei arte gesendet wurde, hat Dissidenz einiges zusammengefasst, außerdem kann man die Doku via Rapidshare downloaden. Don‘t miss it.

    Teil 1

    Teil 2

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    Star Wars Simpsons-Style/Simpsons Star Wars Style

    Neulich gefunden, ist zwar noch vom letzten Jahr, aber einfach sehenswert!

    (via Nerdcore)

    AntisemitInnen-Kundgebung zur „al Nakba“

    Zum 60.Jahrestag des Staates Israel gab es neben vielen Feierlichkeiten auch die üblichen deutschen Friedensbewegten, Berufspalästinenser und Hamas-Sympatisanten, welche durch Kundgebungen und Flyeraktionen ihre Ablehnung des israelischen Staates in die Öffentlichkeit tragen.
    In Hamburg hatte zum 15.5. die Gruppe Deutsch-Palästinensischer Frauenverein (DPFV) zu einer Kundgebung auf dem Ida-Ehre -Platz an der Mönckebergstraße aufgerufen. Das diese Gruppierung und ihr Umfeld, die sich die obskure Aufgabe gesetzt haben „sich für das Schicksal des palästinensischen Volkes interessieren und engagieren“ zu den üblichen Antizionisten und Antisemiten zu zählen sind, welche in Deutschland sich unter dem Titel des Dialogs, Verständnisses und Friedensforderungen verbergen, bewiesen sie selber eindrücklich. Folgender Bericht der Gruppe Emancipate! Hamburg wurde von den Indymedia-Spinnern wieder entfernt und sei deshalb an dieser Stelle dokumentiert:

    Während einer „al Nakba“-Kundgebung in der Hamburger Mönckebergstraße wurde unsere Gruppe von einigen Antizionisten angegriffen. Einige Meter von der Kundgebung entfernt verteilten wir kritische Flugblätter, die offensichtlich nicht erwünscht waren.
    Während wir unsere kritischen Flugblätter (siehe unten) an durchaus interessierte Bürger_innen verteilten bekamen wohl einige Kundgebungsteilnehmer_innen Wind von unserer Aktion. Daraufhin wurde uns zunächst mit der Polizei gedroht, als wir auf diese „Drohung“ gelassen reagierten gab es seitens der Kundgebungsteilnehmer_innen vereinzelt „Schubser“ und auch erste antisemitsiche und homophobe Beschimpfungen („Scheiß-Juden“,“Scheiß-Möchtegern-Juden“,“schwuler Jude“). Weiterhin versuchten wir unsere Flyer zu verteilen, woraufhin wir ausgiebig fotografiert und auch gefilmt wurden, fortwährend suchte die „Gegenseite“ den Körperkontakt. Ob der stupiden Argumetation und der massiven Aggression der genannten Kundgebungsteilnehmer_innen beschloßen wir die Aktion abzubrechen. Wobei unsere Flyer eh fast aufgebraucht waren und wir, im Gegensatz zu den genannten Personen, keinerlei „Schlägerei“ suchten.

    Unsere Intention war lediglich die Passant_innen auf die fragwürdige Veranstaltung und ihre zwiespältige Sinnhaftigkeit hinzuweisen. Schockierend schien uns allein die Tatsache, dass antisemitische Gewalt und „Pöbeleien“ auf der offenen Straße von Passant_innen, wie auch Polizisten völlig ignoriert wurden. Das solche antizionistischen Zeitgenossen_innen, einer kritischen Hinterfragung lediglich sinnleere Gewalt entgegenbringen, überraschte uns hingegen kaum.

    Gruppe Emancipate! Hamburg

    Der verteilte Flyer der Gruppe kann auf ihrer Homepage gelesen werden.

    Nur folgerichtig veranstaltet die Gruppe eine Podiumsdiskussion unter dem Titel „Die Palästinensische `Nakba` 1948 und die Zukunft Palästinas“ zusammen mit Prof. Dr. Norman Paech (MdB, außenpolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Bundestag). Herr Paech ist ein alter Bekannter, erinnert sei an den Artikel „Judenhass als Völkerrecht“ bei LizasWelt, die PM des BAK Shalom „Antizionismus in der LINKEN – Norman Paech als Außenpolitischer Sprecher untragbar!“ und aktuell ein Statement welches Ivo Bovic gefunden hatte:

    „Alle Parteien – Hamas, Fatah, PFLP und PDFLP – versuchen, den Konflikt auf eine vernünftige Basis zu stellen.“

    Ansonsten hat der Deutsch-Palästinensischer Frauenverein auch noch andere nicht gerade unbekannte Freunde. Die Regionalgruppe Hamburg rühmt sich damit, dass Karin Steinbrinker, die Vorsitzende, 2001 für die „Gesellschaft für bedrohte Völker“ (GfbV) referierte. Die Phase2 konstatierte in der Ausgabe Phase2 09/2003 zur GFBV:

    Eine der zivilgesellschaftlichen VorreiterInnen im Interesse des »Bundes der Vertriebenen« und deren revisionistischen und revanchistischen Forderungen in der Debatte um das »Zentrum gegen Vertreibung« ist die zweitgrößte Menschenrechtsorganisation »Gesellschaft für bedrohte Völker« (GfbV).

    Wo dann die gemeinsamen Schnittstellen liegen kann man sich schon ausrechnen, denn die GFBV hat sehr genaue Vorstellungen wie es mit Freund und Feind steht und den „legitimen Widerstand“ kennt man hier auch:

    Die Absurdität, Deutsche als Opfer der Politik Hitlers zu begreifen, bedarf an dieser Stelle keiner weiteren Erklärungen, und auch dass die GfbV infolge dieser schlichtweg falschen Behauptung sich in Bezug auf sogenannte »Volksdeutsche« für gleiche Maßstäbe, wie sie bei Opfern von Naziverbrechen gelten, einsetzt, kann nur als die bewusste und weitgehende Relativierung des Vernichtungskriegs der Deutschen verstanden werden. Tillmann Zülch erklärte hierzu in aller Deutlichkeit: »In der Weltgeschichte ist die Vertreibung der Deutschen aus Osteuropa 1945 bis 1948 der schwerste Fall.« Dem Holocaust jedoch, werde ein zu großer Stellenwert eingeräumt.Und obwohl die GfbV jedes »Volk« irgendeiner Bedrohung ausgesetzt sieht, bleibt das »jüdische Volk« weitgehend unerwähnt, es handelt sich hierbei also nicht um ein »Volk«, das es zu schützen gilt. Man ahnt, wohin die Reise geht, und kann sich in einer Stellungnahme der GfbV zum Friedensprozess im Nahen Osten überzeugen: »… durch Ariel Sharon samt seiner rechtsnationalistischen Freunde dreht sich die Spirale der Gewalt«, »die Menschenrechtsverletzungen seitens Israel gehen unvermindert weiter« in »einem brutalen Krieg gegen das palästinensische Volk« und die »antikolonialistische Revolte« der Al-Aqsa-Initfada.

    Ansonsten arbeitet man auch gerne mit den Antisemiten aus der B5 in Hamburg zusammen und veranstaltet wie beispielsweise in 2006 eine „Palästina-Reihe“ in welcher unter anderem der Selbstmordattentäter verherrlichenden Film „Paradise Now“ gezeigt wurde.