Das „Zentrum für Antisemitismusforschung“ auf Abwegen

Mattihas Küntzel hat einen sehr lesenswerten Artikel von den neuen Abwegen des „Zentrums für Antisemitismusforschung“ veröffentlicht.

Das „Zentrum für Antisemitismusforschung“ auf Abwegen
Über die Gleichsetzung von Antisemitismus und „Islamophobie“ · Von Matthias Küntzel

Ist es wieder soweit? Gleicht die „Wut der neuen Muslimfeinde“ der Judenfeindschaft der Dreißigerjahre? Dies jedenfalls suggeriert das „Zentrum für Antisemitismusforschung der Technischen Universität Berlin“ in seinem „Jahrbuch 2008“, das in diesen Tagen erschien. Dessen Schwerpunktteil behandelt auf 120 Seiten das Thema: „Feindbild Islam und Islamisierter Antisemitismus“.

Am 8. Dezember 2008 wird das „Zentrum“ seine neuesten Erkenntnisse auf einer „wissenschaftlichen Konferenz“ mit dem Titel „Feindbild Muslim – Feindbild Jude“ präsentieren. Thematischer Schwerpunkt ist die Frage, „welche Gemeinsamkeiten Judenfeinde und Islamfeinde teilen.“ Ob man von einer wissenschaftlichen Konferenz wird sprechen können, muss sich zeigen. Bei der Lektüre des neuen „Jahrbuchs“ kommen Zweifel auf.

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1 Antwort auf “Das „Zentrum für Antisemitismusforschung“ auf Abwegen”


  1. 1 Freund Blase 24. November 2008 um 19:48 Uhr

    Da gibt es tatsächlich Gemeinsamkeiten zwischen antijüdischem und antimuslimischen Rassismus und dann sagt das auch noch jemand, ohne beim antideutsch-demokratischen Zentralkomitee um Erlaubnis gefragt zu haben! Ein (lesenswerter) Skandal, wahrlich!

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