Archiv der Kategorie 'Gesammeltes'

Gesammeltes #21

  • Da wo es keine Inhalte gibt, gibt es immerhin noch Tiere…
  • Un zweifelt an ihren eigenen Schuldzuweisungen
  • Zur JungenWelt und ihren Freunden
  • Defend the Kiez!

  • Da wo es keine Inhalte gibt, gibt es immerhin noch Tiere…

    Wer es noch nicht wusste, der „einigermaßen nennenswerte Verein“ Interventionistische Linke hat auch ein Wappentier. Warum? Weil alle anderen auch eins haben!

    Zu der Wahl des Tieres hat man sich dann auch richtig gedanken gemacht und sogar ne Unterseite auf der eigenen Homepage eingerichtet:

    Warum sollte die iL ohne ein solches symbolisches Tierchen auskommen? Wie wärs also mit dem ILTIS, dessen erste zwei Buchstaben schon das Kürzel der interventionistischen Linken beinhaltet.
    Aus den weiteren drei Buchstaben ließe sich der Slogan bilden: t – i – s -> z.B.: tut irre Sachen.

    iltis-logo03.jpg

    Tolle Sache. Ganze wissenschaftlich zitiert man dann noch „verschiedene Lexika“ (wtf?) und haut so wichtige Infos raus:

    Wie alle Marder haben sie Analdrüsen, die ein stark riechendes Sekret absondern, das zur Reviermarkierung und zur Feindabwehr dient.

    Das mit den Unsinn dann auch noch in Interviews hausieren gegangen wird lässt einen doch etwas sprachlos zurück. Die analyse & kritik – zeitung für linke Debatte und Praxis ergriff die GelegenheitIL-GenossInnen zu befragen, warum sie sich an der IL beteiligen und was sie sich davon erwarten. Wir sprachen mit Katja Strobel (Institut für Theologie und Politik, itp), Moe Hierlmeier (Fantômas) und GenossInnen der Antifa KOK Düsseldorf und der Radikalen Linken Nürnberg.

    „Zum Schluss: Warum ist ein Iltis nicht so harmlos, wie er aussieht?

    Moe: Nachtaktive Wesen sind unheimlich, unfassbar dämonisch und faszinierend. In seiner Leidenschaft für die Nacht findet sich der Iltis in illustrer Gesellschaft: Bram Stoker, Caravaggio, Goya, Hopper und, und, und. Die Nacht war schon immer spannender als High Noon. Das Zuhause des Iltis ist kein fester Platz, sondern die rhizomatische Struktur der Unter- und Oberwelt. Und schließlich sieht er zwar nett aus, aber er ist kein Guter: Er stinkt und hat einen ausgeprägten Jagdinstinkt. Also die deleuzianische Tiermaschine schlechthin. Das Gute ist für ihn nur das Böse zur falschen Zeit. Und das ist doch gut so.

    RL: Ein Grund, warum der Iltis nicht mit einem harmlosen Kaninchen verwechselt werden darf, ist folgender: Seine Fähigkeit zur Absonderung eines stark riechenden Sekretes ermöglicht es dem gemeinen Iltis, besonders kreativ bei manchen Aktionen zu agieren. So kann er bei Anti-Nazi-Aktivitäten die effizientesten Stinkbomben bauen. Um nicht erwischt zu werden, findet er die abgefahrensten Unterschlüpfe. Falls er dann doch erkannt wird, bedient er sich seiner ganz nett aussehenden Gesichtsmaske, die eher dunkel gehalten ist. Also harmlos ist echt was anderes!

    Katja: Der Iltis ist ein echter Internationalist. Es gibt ihn in Europa, Asien und auf dem amerikanischen Kontinent. Überall sieht er anders aus, aber überall agiert er gleich. Er ist klug genug, sich die Weiten und die Offenheit aus der Deckung, vom Rand her zu erschließen und im Ernstfall sogar abzutauchen wie das südamerikanische Wiesel, das im Amazonas lebt.

    Antifa KOK: Der wuschelige Iltis hat es faustdick hinter den Ohren. Auf den ersten Blick ein niedliches kleines Tierchen mit kleinen Knopfaugen, zählt es doch zur Gattung der Raubtiere. Auch seine vornehmliche Nachttätigkeit aus der Deckung heraus kommt einem doch irgendwie bekannt vor.

    Ob die Lea so etwas meinte als sie in der „Antifa-Debatte“ schrub:

    Was unter solchen Bedingungen noch als Diskussionsinhalt aufgegriffen wird, ist häufig ein Theorie-Ersatz aus Gewissheiten und konditionierten Parolen. Wer seine politische Arbeit auf die Effektivierung der bestehenden Praxis ausrichtet, spielt immer wieder Strategie und Taktik gegen Kritik und Theorie aus; dafür reicht es tatsächlich, mit einer geringeres-Übel-Rhetorik die Gefährlichkeit der Neonazis durch den Vergleich mit demokratischen Normen zu belegen. Die linksradikalen Ursprünge solcher Antifapraxis sind noch durch Symbole, Parolen und Kapuzenuniformierung kenntlich – abseits davon ist alles abgestellt auf die Einnahme einer Rolle als alternativer Politikberater.


    Un zweifelt an ihren eigenen Schuldzuweisungen

    Ulrich W. Sahm berichtet auf hagalil.com über aufkommende Zweifel bei der Un.

    […]
    Solange der Krieg andauerte, hatte die UNWRA ungeprüft allein Israel für dramatische Vorfälle verantwortlich gemacht, darunter dem Beschuss der UNWRA-Schule beim Flüchtlingslager Sadschaije, wo mindestens 41 Menschen umkamen. UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon verurteilte Israel scharf. Inzwischen stellt sich heraus, dass die Schule gar nicht getroffen wurde. Israelische Granaten explodierten außerhalb des Geländes, weil angeblich israelische Truppen beschossen worden seien. Ein palästinensischer Taxifahrer, der westliche Journalisten herumfährt und Interviews organisiert sagte: „Es ist doch völlig überflüssig, diese Schule zu besuchen, weil längst erwiesen ist, dass sie von den Israelis nicht beschossen wurde.“ Auch die Behauptungen der UNRWA und der Hamas, dass die israelische Armee ein Versorgungslager der UNWRA beschossen habe, wobei viele Tonnen nicht verteilter Versorgungsgüter verbrannt seien, wurden längst von einem UNWRA-Sprecher relativiert. Sollten die israelischen Soldaten aus dem Lager heraus beschossen worden seien, hätten sich die Hamas-Kämpfer eines Kriegsverbrechens schuldig gemacht. Doch müssten die Israelis dafür den Beweis erbringen, sagte UNWRA-Sprecher Christopher Gunnes.
    Weiterlesen


    Zur JungenWelt und ihren Freunden

    Der äußerst lesenswerte Blog cosmoproletarian-solidarity berichtet erneut über die Umtriebe der Redaktion der JungenWelt.

    Khavaran – der begrabene Widerstand

    Die Sympathien der „jungen Welt“ sind kaum zu übersehen: Ein lächelnder Präsident, der die Finger seiner rechten Hand zu einem „V“ spreizt. Und unter dem Photo, das die Titelseite der „jungen Welt“ vom 4. Februar 2009 schmückt, die rühmende Beschriftung: „’Wir brauchen Wissenschaft für Freundschaft, Brüderlichkeit und Gerechtigkeit` – Irans Präsident Ahmadinedschad.“ Es folgt eine Vorbeugung des Autoren Rainer Rupps vor dem iranischen Ingenieurwesen und eine vor Empathie strotzende Wiedergabe der Satellitenhoffnungen des Teheraner Regimes. Jenem brüderlichen, lächelnden Präsidenten wurde bereits am 29. Oktober 2005 von Werner Pirker in der „jungen Welt“ attestiert, dass er eben Präsident geworden ist, „weil er Erinnerungen an die sozialen Gerechtigkeitsideale und den Antiimperialismus der islamischen Revolution zu wecken vermochte“. Pirker legte im selbigen Geschmiere eine handfeste Apologie des als antizionistischen Israel-Bashing ummantelten Antisemitismus des Präsidenten vor: „In seiner Grundtendenz zielt der Antizionismus nicht auf die Vernichtung der jüdischen Existenz in Nahost, sondern auf die Zerstörung eines Projekts, das auf der Herrschaft von Siedlerkolonialisten über das palästinensische Volk begründet ist.“ Wenn also einige stramme Antizionisten über die Strenge schlagen und zwischen „den Juden“ und „Zionisten“ nicht mehr unterscheiden wollen wie etwa die Hamas in ihrer Charta oder auf „al Aqsa TV“, handelt es sich lediglich um die Ausnahmen, die die „Grundtendenz“ bestätigen.[…]
    Weiterlesen


    Defend the Kiez!

    Schock für die revolutionären Bewohner von St.Pauli! Vor dem Kiez sollen an der Elbe Beachclubs errichtet werden. Sofort wittert man die gemeine Gentrification und schreitet zum unfreiwillig witzigen Aktivismus. Als dann jedoch schnell deutlich wird, dass das Ganze wohl doch nur eine Fehlinformation war und es wohl doch keine Beachclubs geben wird, übt man trotzdem fleißig weiter für die revolutionäre Politikberatung und verfasste eine tolle Resolution. Daraus kurze Ausschnitte:

    2. St. Pauli ist ein Wohngebiet, nicht nur ein Vergnügungsviertel. Die Beeinträchtigung von Wohnraum und öffentlicher Sphäre ist ohnehin groß.
    Die zusätzliche Ansiedlung der Beachclubs und deren Parkplatzsuchverkehr mit seinen Emissionen ist unzumutbar und wird von uns, besonders auch wegen der direkten Nachbarschaft zur Schule, nicht hingenommen.

    Während der nette Zuhälter von nebenan, die HellsAngels-Schutzgeld-Erpresser, Horden von betrunkenen, agressiven Idioten jedes Wochenende und unzählige andere Phänomene für die besorgten Anlieger offenbar kein Problem darstellen, sollen dann doch die Beachclubs das Böse sein. Und dies obwohl sie weiter weg von der benannten Schule wären als alle anderen Faktoren.
    Aber naja, die Beachclubs sind ja auch anscheind „Emissionen“ die das gefährdete Biotop St.Pauli gefährden…

    3. Der Fischmarkt wird beschädigt. Kommen die Beachclubs, gibt es keinen Zugang für die Händlerinnen und Händler zum oberen, östlichen Teil des Fischmarkts – sie werden aus dem Geschäft gedrückt.

    Solidarität mit den Fischverkäufern oder was? Eigentlich wollen die Gentrifikation-Gegner nur die besseren Marketing-Berater als der, welcher auf die Idee kam Beachclubs nach Pauli zu holen, sein. Das zeigt auch der Rest der Resolution, man bemüht sich um tolle Tips, wie man vieles besser machen könnte und was die Stadt doch bitte alles anders machen soll.

    5. Eventgastro eindämmen!
    Durch den eventgastronomischen Umbau wird St. Pauli mehr und mehr zu einem Erlebnis-Einkaufszentrum unter freiem Himmel – ohne jeden Charme und ohne Sperrigkeit. Die Mieten steigen, das Gleichgewicht kippt.

    Welches „Gleichgewicht“ in St.Pauli? Achja ganz vergessen, St.Pauli ist ja ein Biotop was von Emissionen bedroht wird…
    Und „eventgastronomischen Umbau“ habt ihr die letzten Jahrzehnte gepennt?

    Zu dem restlichen Unsinn werde ich dann auch mal keine Worte verlieren. Beeindruckend ist immer nur wieder, wie die sich doch revolutionär fühlenden Bewohner von St.Pauli, wenn ihre eigenen Interessen beeinträchtigt werden, in bester Spießbürgermanier aufschreien und das Ganze dann auch noch als linksradikal verkaufen müssen. Es wäre ja nichts dagegen einzuwenden, dass Anlieger mit der Stadt zusammen ihr Elend verwalten dürfen, jedoch vergisst man dabei immer die kapitalistische Vergesellschaftung und hält sich für die Avantgarde einer schlafenden Stadtteilrevolution.
    Da diese aber ausbleibt muss man jedes Jahr aufs neue beweisen, dass man als jahrelange Anlieger doch viel besser weiß was gut fürs eigene Viertel ist, was nun Fremde einen kaputt machen wollen.

    Gesammeltes #20

  • Mitschnitte der Veranstaltungsreihe „Zur Verunglimpfung der deutschen Nation
  • Zum Ausschluß des Ca Ira Verlags bei den „Linken Buchtagen“
  • Weiteres zu Dresden im Februar

  • Mitschnitte der Veranstaltungsreihe „Zur Verunglimpfung der deutschen Nation

    Die von der Gruppe B17 in Göttingen durchgeführte Veranstaltungsreihe wurde in der vergangenen Woche mit einer Diskussionsveranstaltung beendet.
    Nun sind auf der Homepage der Gruppe die Mitschnitte von drei Veranstaltungen zum Herunterladen bereit gestellt worden. Außerdem wird auf weitere Texte der ReferentInnen verwiesen.
    Von folgenden Veranstaltung gibt es Mitschnitte:

  • JustIn Monday „Arbeitswahn, Krise und Wirtschaftspolitik – Zum verkehrten Zusammenhang von Politischer Ökonomie und deutschen Zuständen“
  • Sonja Witte „Nationales Vergangenheitsrecycling – Die postnazistische Allianz der Generationen im deutschen Kollektiv“
  • Diskussionsveranstaltung mit Lars Quadfasel (Hamburger Studienbibliothek) und einem Referenten des [a:ka] Göttingen „Vom Antifa-Sommer zum Irak-Krieg – Die Transformation des deutschen Nationalismus“
  • zur Homepage der Gruppe B17

    Zum Ausschluß des ça ira Verlags bei den „Linken Buchtagen“

    Nach dem Ausschluss des ça ira Verlags, welcher in der JungenWelt abgefeiert wurde (hxxp://www.jungewelt.de/2008/11-17/049.php), gibt es nun auch eine Reaktion des Verlages. Zusammen mit der AG Kritische Theorie veröffentlichte der Verlag nun eine polemische, aber sehr pointierte, Stellungnahme. (Der Blog Analyse, Kritik & Aktion spricht passend von „Informativ, erfrischend und durchaus lesenwert wird ihr Standpunkt klar und provokant erläutet.„)

    (…)“Die Kritik ist der Kopf der Leidenschaft”, schreibt Marx irgendwo, und man kann ganz sicher sein, daß kein “Bahamas”-Redakteur jemals der Ditfurth ihr “Steckenpferd” vorwerfen wird. Daß die Kritik doch wohl oft ins Schwarze trifft, läßt sich aus der Heftigkeit der Reaktionen schließen. Jedes Hantieren mit Denunziationen und Beschimpfungen zeigt nur umso mehr die Unfähigkeit und den Unwillen, sich mit der Kritik auseinander zu setzen, welche die Bahamas regelmäßig und mit großer Sorgfalt veröffentlicht. Das sich ständig beleidigt Fühlen jener berufsmäßigen Feinde der Bahamas agiert nach dem projektiven Modus der “verfolgenden Unschuld”.

    Der Antizionismus und der Haß auf Israel, den die “junge Welt” schürt, zeugen allerdings nicht einmal von einer “Leidenschaft des Kopfes”, sondern von den ordinären Machenschaften der Linksdeutschen.
    Weiterlesen

    Außerdem hat das Freie Sender Kombinat mit Joachim Bruhn vom ça ira Verlag und einem Vertreter der AG Kritische Theorie eine Telefonkonferenz geführt.

    Dauer: 25:59 min

    Download unter freie-radios.net

    Weiteres zu Dresden im Februar

    In einem Vorstellungstext des Vorbereitungskreis 13. Februar 2009 wurde nun aus dem Kreis der Antifagruppe Venceremos klar Stellung genommen zu dem linken Geschichtsrevisionismus aus denen sich selbst als humanistisch, antimilitaristischen und anarchistischen bezeichnenden Kreisen.

    (…)
    In Abgrenzung zu unserer Kritik am Dresden-Gedenken hat sich in diesem Jahr ein weiterer linker Vorbereitungskreis gegen die Naziaufmärsche, mit dem Fokus auf den 14. Februar, gebildet. Dieser verteidigt das Dresdner Gedenken als „das gute Recht der Hinterbliebenen“ zur Trauer um die getöteten Deutschen und fordert alle Deutschen, die „weit älter als 80 Jahre sind“, dazu auf, „sich [zu] fragen, ob sie denn alles Mögliche getan haben, um der deutschen Terrorherrschaft ein Ende zu setzen“ (Positionspapier des Vorbereitungskreis „No Pasaran“ auf h__p://dresden1302.noblogs.org/post/2008/11/04/positionspapier, Stand 13.11.) Solche inhaltlichen Positionierungen weisen unseres Erachtens eine unerhörte Kritiklosigkeit auf; sowohl gegenüber dem historischen Nationalsozialismus wie auch dem, was am 13. Februar alljährlich in Dresden passiert. Der deutsche Opfermythos wird hier durch eine konformistische Mythenbildung von linker Seite gestützt. In jeder Hinsicht unfähig, die Manifestation deutscher Ideologie am 13. Februar auch nur zu benennen, kommt sich die linke Nachwuchs-Extremismustheorie noch nicht einmal lächerlich dabei vor, wenn die uralten „Vorwürfe“ des Gedenkens gegen die antifaschistische Kritik: diese würde „auf den Toten herumtrampeln“ und diese „abfeiern“, kopiert werden – ganz im Sinne der gängigen Rede vom „Missbrauch des Gedenkens durch links und rechts“. Ein solcher Mangel an Differenzierungsvermögen schlägt sich nur folgerichtig im falschen Wunsch eines Gedenkens an „alle Opfern“ nieder – wenn ein „wahrhaftiges Erinnern“ eingefordert wird, in welchem am 13. Februar den „deutschen Opfern“ – natürlich ideologisch unvereinnahmt – und zu gegebenen Anlass ebenso den Opfern des Nationalsozialismus gedacht wird (vgl. ebd.). Das geschichtsrevisionistische Dresdner Gedenken an „deutsche Opfer“ soll so durch das richtige Rahmenprogramm legitimiert werden – als hätte es jahrelange linke Auseinandersetzungen mit deutschem Geschichtsrevisionismus nie gegeben! Eine „linke“ Variante des Gedenkens an „deutsche Opfer“ ist mit uns nicht zu haben. Die gewandelte Fortexistenz des bürgerlichen Gedenkens muss vielmehr zum Anlass genommen werden, die Kritik am falschen deutschnationalen Geschichtsbewusstsein fortzuführen und zu schärfen. Die Auseinandersetzung mit davon kaum unterscheidbaren linken Welterklärungsmustern wird darin einen zentralen Platz einnehmen.
    (…)
    Weiterlesen

    Gesammeltes #19

  • Kein Rederecht für Juden
  • Vom Antifa-Sommer zum Irak-Krieg – Die Transformation des deutschen Nationalismus
  • Talkin‘ about the 13th Februar in Dresden
  • Dieses Land hat diese Platte verdient


  • Kein Rederecht für Juden

    Das braune scheiss Kaff Bad Nenndorf zeigte sich bei der Gedenkveranstaltung zur Reichspogromnacht mal wieder von seiner widerlichsten Seite.

    Bad Nenndorf erteilt Juden Redeverbot

    Zum Gedenken an die Opfer des Holocaust und im Besonderen an die Pogromnacht vor 70 Jahren haben sich im niedersächsischen Bad Nenndorf – wie in vielen anderen Städten – Menschen am Sonntag versammelt. Doch in Bad Nenndorf, wo Neonazis Jahr für Jahr aufmarschieren, sorgte der Stadtdirektor wieder einmal für einen Eklat: Er ließ die Jüdische Gemeinde nicht zu Wort kommen.

    Samtgemeindebürgermeister Bernd Reese rechtfertigte sein Vorgehen mit der Behauptung, er habe für alle Bürger gesprochen. In den Schaumburger Nachrichten wird Reese mit den Worten zitiert: „Am Volkstrauertag kommen schließlich auch nicht die Parteien und Vereine zu Wort.“

    Die Jüdische Gemeinde hatte die Gedenkfeier am Jüdischen Mahnmal zum November-Pogrom initiiert, Veranstalter in diesem Jahr waren die Gemeinde sowie die Samtgemeinde. […]
    Weiterlesen

    Die durch den Bürgermeister verhinderte Rede der Sprecherin der Jüdischen Gemeinde, Marina Jalowaja ist nun im Netz einzusehen…

    Liebe Mitglieder der Jüdischen Gemeinde, sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde,

    heute möchten wir uns an 70. Jahrestag der Reichskristallnacht am 9. November 1938 erinnern!

    Wir möchten der Schoah-Opfer gedenken und in einer Zeit von wieder erstarkenden rechtsextremen Parteien ein Zeichen gegen Faschismus und Antisemitismus setzen. Wir möchten das Gedenken an die Verbrechen der Nazi-Zeit wach halten.
    Weiterlesen


    Vom Antifa-Sommer zum Irak-Krieg – Die Transformation des deutschen Nationalismus

    Am kommenden Dienstag findet die letzte Veranstaltung in der Reihe „Zur Verunglimpfung der deutschen Nation“ der Gruppe B-17. Don‘t miss!

    Der Antritt der rot-grünen Regierung markiert einen Wendepunkt im deutschen Nationalverständnis. Die Übernahme der “deutschen Verantwortung” für die Vergangenheit und Verbrechen wurden mit dem Antritt der ehemaligen 68er-Rebellen zur Staatsräson und das “Lernen aus der Geschichte” Bezugspunkt die Legitimität deutscher Politik. Spätestens der Irak-Krieg verdeutlichte die Wende, welche sich vollzogen hatte. Geeint, über alle politischen Lager hinweg, stellte man sich gegen den Irak-Krieg und war sich in einem einig, die Deutschen seien die einzigen die aus der Geschichte gelernt und von jeder Agression und persönlichem Erfolgsstreben abgesehen hätten. Im Irak-Krieg zeigte sich, dass mit einem “Nein” zu Krieg und dem Bezug auf die deutsche Verbrechen nicht nur Krieg wie den gegen Jugoslawien rechtfertigen lassen, sondern auch Wahlen gewinnen und die komplette Bandbreite der Deutschen in einem Protest vereinen lassen. Die Transformation des Selbstverständnis und Konstatierung des deutschen Nationalismus wollen wir mit den beiden Referenten diskutieren.

    Diskussionsveranstaltung mit Lars Quadfasel (Hamburger Studienbibliothek) und einem Referenten des [a:ka] Göttingen

    veranstaltet von der Gruppe B-17
    im Rahmen ihrer Veranstaltungsreihe “Zur Verunglimpfung der deutschen Nation”

    am 18.11. um 20h
    im DGB Haus, Obere Masch 10


    Talkin‘ about the 13th Februar in Dresden

    In Dresden gibt es anscheind von einigen Gruppen aus dem antinationalen Umfeld und Linken, welche selbst in Dresden nicht von der Antifa-Volksfront lassen wollen, das Bedürfnis eine „Debatte“ über den Gegenprotest gegen das Gedenken am 12. und 13. Februar zu führen.
    Die Antideutsche Assoziation Dresden hat nun eine lesenswerte kurze Replik auf diese „Debatte“ und ihre Intentionen verfasst.

    […]
    Die Diskussion um den 13. Februar in Dresden ödet also weiter vor sich hin. Gespannt darf man lediglich darauf sein, inwiefern der Vorbereitungskreis „No Pasarán“ – der gestern auf der Demonstration gegen das neue Hochschulgesetz in Dresden mahnte, man solle sich auf die „Gemeinsamkeiten konzentrieren“ respektiv: die Israel und Alliiertenfahnen müssen weg, die Volksfront gegen Rechts muss her – sein Vorhaben einer antinationalen und antimilitaristischen Demo, im Sinne des antisemitischen Verbots der Flagge Israels und der Flaggen der Anti-Hitler-Koalition, praktisch umsetzten wird. Hamburg und Wernigerode reloaded.
    Weiterlesen

    Von der Antideutsche Assoziation Dresden gibt es außerdem aus diesem Jahr ein Papier zum Gedenken und Gegenprotest in Dresden mit dem Titel „Die transformierte Dresdner Gedenkkultur und Das Ausbleiben antifaschistischer Kritik“.

    […]
    Fazit – Walking the Line:
    Absurd scheint es uns daher, wenn die Dresdner Antifa mit ihrer diesjährigen spontanen Demonstration zur Synagoge, dem Platz also, wo sich die große Orgie des Versöhnens der Bürger_innen abspielen sollte, zieht, um dann dort einen gemeinsamen Durchbruchsversuch in Richtung der Nazidemo zu propagieren. Nicht zum ersten Mal reiht man sich ein, in den neuen, aus der Transformation nötig gewordenen, Komplex der Dresdner Gedenkkultur, und offenbart damit seine eigene inhaltliche Ohnmacht, seine Unfähigkeit zur Analyse und Kritik dieser neuen Form des Gedenkens, vor allem: seiner Umfasstheit, in welcher man selbst einbezogen wird, nämlich als Hammpellmann für die bürgerliche Agitation des symbolischen Bruchs mit der Vergangenheit, der Verhinderung des Naziaufmarschs.
    Prinzipiell hat sich gegenüber der Analyse von Jan Gerber zum „linken Dresden Schwindel“ im Jahr 2007 und heute also wenig getan in der Dresdner Antifa – zwar ist die Fixierung auf den Naziaufmarsch etwas zurückgegangen, an ihrer Stelle trat jedoch keine Kritik der neuen Gedenkkultur, sondern ein krudes Abarbeiten an Symbolen bürgerlichen Revisionismus. Aus den „drei Sätzen“ (Gerber), welche die Autoren_innen und versuchten Kritiker_innen des Aufrufes 2006 der neuen Dresdner Erinnerungspolitik gewidmet haben, sind 2008 sechs geworden.
    Weiterlesen


    Dieses Land hat diese Platte verdient

    Meint jedenfalls das Blatt Groove zur neuen Egotronic-Platte.
    Nach ein bischen Reinhören bleibt mein Fazit bisher kurz und knapp:

  • Wie immer zum netten Feiern, wenn es mal nicht Minimal oder ähnliches sein soll, sehr gut.
  • Jedoch ansonsten erzeugen bei mir, bis auf „Kotzen“ und „Es muss stets hell für Gottes Auge sein“, die Tracks eher Langeweile beim Hören zu hause oder auf‘m Mp3-Player.
  • Irgendwie vermisse ich den Atari-Sound von Klassikern wie „Exportschlager Leitkultur“ oder „V36“, denn diese gefallen mir musikalisch irgendwie immer noch besser.
  • Wer wissen will was so auf der Tour abgeht kann sich den vergangenen Auftritt in Hamburg anschauen… (via torsun)


    Normalität

    Kölle halt’s Maul oder der Aufstand der Anständigen

    LizasWelt berichtet von Erfahrungen am vergangenen Samstag. An dieser Stelle nur ein Auszug aus dem sehr lesenswerten Artikel, zur Wut auf Differenz und Position jenseits von ProKöln und BRD-Antifa:

    […]Ein paar hundert Meter weiter, in einer schattigen Nebenstraße der Fußgängerzone, treffe ich auf eine weitere Kundgebung. Die ist allerdings deutlich kleiner; vielleicht dreißig Leute hören Mina Ahadi vom Zentralrat der Ex-Muslime zu, die engagiert für eine „dritte Kraft“ wirbt. „Wir sind gegen Fremdenfeindlichkeit und Rechtsextremismus, aber auch gegen die menschenrechtswidrigen, antidemokratischen und patriarchalischen Grundinhalte und Praktiken des Islam“, ruft sie in ihr Mikrofon. Hinter Ahadi halten Aktivisten der Kritischen Islamkonferenz (KIK) Pappschilder in die Höhe. „Aufklären statt verschleiern“, „Frauenrechte sind Menschenrechte“ und „Gegen Faschismus heißt auch gegen islamische Herrschaftskultur“ steht auf ihnen. Der prominenteste Schildträger ist fraglos Udo Ulfkotte. Der frühere FAZ-Redakteur wollte eigentlich eine Massenpartei gegen den Untergang des Abendlandes ins Werk setzen und knüpfte zu diesem Behufe auch viele Kontakte zu europäischen Rechtsparteien, bis er sich vor ziemlich genau einem Jahr von Gruppen wie Pro Köln und dem Vlaams Belang distanzierte. Nun ist er also bei der KIK gelandet.

    Eine Gruppe junger Mädchen in Antifa-Outfits bleibt kurz stehen und verfolgt Mina Ahadis Rede mit finsteren Mienen. Als Ahadi sagt: „Wir sind auch gegen den Bau von Moscheen, denn das sind keine Gebetshäuser, sondern Schulungszentren der Islamisten“, wird sie von den Mädchen ausgebuht und als „Rassistin“ beschimpft. „Ich komme aus dem Iran und bin vor dem Islam geflohen“, entgegnet sie den Aktivistinnen, doch die werden nur noch aggressiver. „Halt’s Maul“, brüllt eine von ihnen und präsentiert ein selbst gemaltes Schild, auf dem „Moschee olé!“ steht. Dann bewegt sich die Gruppe unter „Nazis raus“-Rufen Richtung Roncalliplatz, Mina Ahadi kann ihre Ausführungen fortsetzen.[…]

    Weiterlesen

    Nada war auch live vor Ort und berichtet von einigen Eindrücken. Zum einen einiges Interessantes über die Leute von Political Incorrect, welche in Videos auf ihrer Seite stramm hinter „Wir sind das Volk“ gröhlendem Mob zu bewundern sind, zum anderen einiges über das „Konzept Antifa“:

    […]1. Akt: „RAF! PKK! Autonome Antifa!“
    Nachdem sich eine kleinere Schar Antifas bereits am Vormittag des 19. Septembers diverse Scharmützel mit der Polizei geliefert hatte und dafür sorgte, dass eine handvoll Pro Kölner zwangsweise fünf Stunden auf einem luftigem Schiff auf dem Rhein schwanken mussten6, versammelte sich Abends die Crème des deutschen Antifaschismus zur Vorabenddemo des bewegungsfreudigen ums Ganze!-Bündnisses vor dem Kölner Dom. Unter dem tiefgründigen Motto „Fight the game! Rassismus, Islamismus, Nationalismus und Kapitalismus bekämpfen!“7 zog der ca. 2000 Köpfe zählende schwarze Block, mit einiger Verzögerung und mit einigen, durch Vorkontrollen verursachte, Verlusten, in die Kölner Innenstadt. Dabei fiel recht schnell auf, dass der Terminus antifaschistische Vorabenddemo bei den Beteiligten wohl mehr zog als das überlange und leicht schwammige Demomotto. Bis auf das, hinter massiven Polizeikräften verborgene, Fronttransparent war es auch nicht gerade ersichtlich um was es eigentlich gehen sollte. Da verwunderte es auch nicht, dass man innerhalb der Demonstration so ziemlich alle Parolen hören konnte, welche die verschiedenen Anitfagruppen so zu bieten haben; sei es die antinationale oder internationale Solidarität, das mantrahafte Beschwören eines es muss ums Ganze gehen oder der Hilferuf nach Bomber Harris.
    Man hatte es also schon einmal erfolgreich geschafft die antifaschistische Bewegung zu einnen, ohne sich dabei die Nasen wegen so lächerlicher Nebenwidersprüche wie Israelsolidarität und antiimperialistischen Widerstand einzuschlagen; es schien fast so als wäre man wieder eine große Familie, als hätte man sich die vergangenen Jahre wieder verziehen und sei bei einem neuen linken Pluralismus angelangt, indem alle willkommen sind solange sie nur anständig Ketten bilden können.
    Nachdem der Familienspaziergang dann irgendwann an sein Ende kam bzw. die Exekutive mal langsam ins Bett wollte, kam es noch zu den unausweichlichen Actioneinlagen, aber deswegen war man, und die Medienvertreter, ja schließlich da und die Kölner Altstadt sieht im Bengaloschein doch gleich viel schöner aus.[…]

    Weiterlesen

    Sportlicher Antisemitismus

    Zu der Entwicklung der Diksussion um den Göttinger Sportwissenschaftler Arnd Krüger, welchem ein „antisemitisches Menschenbild“ zuegschrieben wird, erschienen in den letzten zwei Ausgaben der JungleWorld zwei sehr interessante Artikel.
    Zum einen von Ze’Ev Avrahmi und Martin Krauss in „Der Fall Krüger, eine Abwicklung“:

    Die kruden Thesen eines Göttinger Sporthistorikers zum Olympiamassaker 1972 seien von der Wissenschaftsfreiheit gedeckt, befand die Universität Göttingen. Aber jetzt zeigt sich: Er hatte alle Belege frei erfunden.

    Noch vor wenigen Wochen war die Empörung über den »Fall Krüger« ein bisschen größer, als man sie für gewöhnlich kennt: Der Göttinger Sportwissenschaftler Arnd Krüger hatte im Juni behauptet, die elf israelischen Sportler, die beim Münchner Olympiamassaker 1972 ermordet wurden, seien freiwillig in den Tod gegangen.

    Daraufhin erklärte Thomas Bach, der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), aus Krügers Thesen spreche ein »antisemitisches Menschenbild«, Dieter Graumann vom Zentralrat der Juden in Deutschland sagte, Krügers Thesen grenzten an Volksverhetzung. Und auch das Präsidium der Georg-August-Universität, an der Krüger lehrt, verurteilte dessen Vortrag, weil »durch diese Äußerungen antisemitischen Positionen Vorschub geleistet wird«. Wenige Wochen später kam eine Ombudskommission dieser Universität jedoch zu dem Schluss, Krüger sei kein wissenschaftliches Fehlverhalten nachzuweisen. Es war eine Art Freispruch.[…]

    Weiterlesen

    Und in der Ausgabe vom 18.September Martin Krauss unter dem Titel „Sportlich abgewatscht“:

    Während die Universität Göttingen bei Professor Arnd Krüger kein Fehlverhalten ­entdecken konnte, wurde er vom Sportwissenschaftler-Verband scharf gerügt. Im Gegensatz zu Henning Eichberg.

    Eine öffentliche Rüge kassiert kein deutscher Professor gerne, handelt es sich doch um eine laute, von keinem Kollegen und keinem Studenten zu überhörende Ohrfeige. Eine solche fing sich vorige Woche Arnd Krüger ein, der Direktor des sportwissenschaft­lichen Instituts der Universität Göttingen. Die Rüge erging von der Deutschen Vereinigung für Sportwissenschaft (DVS), die über einen Aus­schluss Krügers beraten hatte. Krüger war im Sommer dieses Jahres aufgefallen, als er in einem Vortrag behauptete, die 1972 von der palästinensischen Terrorgruppe »Schwarzer September« ermordeten elf israelischen Sportler seien freiwillig in den Tod gegangen.[…]

    Weiterlesen

    Auch in der Süddeutschen Zeitung kommt man zu einem anderen Urteil als das der Uni Göttingen und zeigt sich verwundert über deren Rückendeckung für den Sprotwissenschaftler:

    […]Unbeeindruckt zeigt sich die Uni Göttingen: Schon vor Wochen teilte sie mit, eine Ombudskommission habe entschieden, das Vorprüfungsverfahren einzustellen, „weil sich der Verdacht auf wissenschaftliches Fehlverhalten als haltlos erwiesen hat“. Wie die Universität zu diesem Urteil gelangt, würde man nach der dvs-Analyse gerne erfahren. Doch interessanterweise ist der Bericht der Ombudskommission nur in Auszügen im Internet einsehbar, die vollständige Fassung wird bislang unter Verschluss gehalten.

    Auch ein Brief des israelischen Botschafters Yoram Ben-Zeev an den Uni-Präsidenten vom 6. August blieb bisher unbeantwortet. Göttingen müsse selbst entscheiden, so Ben-Zeev, „ob Form und Inhalt des Vortrags von Krüger ihren wissenschaftlichen Standards und intellektuellen Ansprüchen genügen“. Krüger habe nicht nur „die Gefühle der Angehörigen der Opfer von 1972 verletzt, sondern auch die Regeln guter wissenschaftlicher Praxis“.

    Der Deutschland Funk berichtete ebenfalls zum Ende der Verfahren gegen Krüger sowie die Reaktionen auf diese:
    [auido:http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2008/09/10/dlf_20080910_0524_ce5809f2.mp3]

    Gesammeltes #17

    Sommer, Klausuren und andere zwielichte Gestalten

    Eigentlich wollte ich doch einen längeren Artikel darüber schreiben, wie konterrevolutionär es ist im Sommer und speziell bei gutem Wetter lernen zu müssen, aber manchmal hat man doch ein wenig Glück.
    Nach einem Wochenende, welches eigentlich unter dem Banner des Wälzens langweiliger Bücher stehen sollte, jedoch dann doch von Feiern und netten anderen Aktivitäten geprägt war, musste man dann doch die letzten 2 Tage vor der Klausur sich an die Papierstapel machen. Eher schlecht als recht das Ganze.
    Dann die Klausur hinter sich gebracht und den Tag mit herrvoragendem Wetter genießen können.

    Heute nun wieder Regen und das mehr oder minder intensive Vorbereiten auf die nächste Klausur sowie Planen eines Sommerurlaubs.
    Also Vorfreude auf

  • ein Wochenende der elektronischen Musik: Grünanlagen Festivall
  • eine Woche Antifa und antideutsche Subkultur: AntifaCamp in Mühlheim (siehe unten)
  • Urlaub in der Ostmark und so: Ab nach Österreich
  • eine doch nicht zu missende Konferenz:
  • He is back! Dorfdisco die Zweite!

    Ein weithin bekannter Localhero ist in die Bloglandschaft zurückgekehrt! Die Dorfdisco öffnet wieder ihre Pforten um euch das Neuste aus der Provinz und dem linke Szene-Klüngel zu bringen.
    Skandale, überraschende Aufdeckung und vollends seriöse Berichterstattung garantiert. So don‘t miss it!


    So, nach sieben Monaten Abstinenz ist es mal wieder Zeit für Postpubertäres mit Rechtschreibfehlern. In der Zwischenzeit war auch schon einiges an Verrücktheiten los, welche sich gelohnt hätten für die Nachwelt festzuhalten (und, ist ja logo, kritische, ausgefuchste, Analysen die auf dem Weg zum Kommunismus unverzichtbar sind müssen auch veröffentlicht werden, dafür steht ja dieser Blog schließlich)[…]
    Weiterlesen

    Your Camp für den Sommer

    Ein Muss für den Erhalt der Identität…
    Ansonsten die üblichen Gründe die wirklich für einen Besuch des AntifaCamps „Sommer Sonne Antifa #8″ in NRW sprechen, welches dies Jahr im AZ Mühlheim stattfindet: interessante Veranstaltung mit den üblichen Verdächtigen wie Ingo Elbe und Fabian Kettner; eine doch Dissenz versprechende Podiumsdiskussion zu „kommunistischer Kritik und Praxis“ bisher mit der Redical [M] und Fabian Kettner; Socialising und die Möglichkeit den Pott partytechnisch unsicher zu machen…

    Für das Programm und weiteres:

    Kölner Amnesie

    LizasWelt berichtet über die Debatte um das geplante Jüdische Museum in Köln und die kollektive Amnesie der Kölner Politik-Landschaft.

    Kollektive Amnesie in Köln
    Als Mitte Juni nach jahrelangem Ringen die Entscheidung gefallen war, wie das geplante Jüdische Museum auf dem Kölner Rathausplatz aussehen soll, gab es allenthalben großen Beifall für das Modell. Auch die Stadtoberen applaudierten vernehmlich – um wenige Tage später, flankiert von der Lokalpresse, den Bauentwurf plötzlich scharf zu kritisieren. Nun steht das Projekt, dem ein Ratsbeschluss aus dem Jahr 2006 zugrunde liegt, erneut in Frage. Die Geschichte einer Provinzposse in der angeblich schönsten Stadt Deutschlands.
    Weiterlesen

    Summer Sound

    Gerade bei BigStereo gefunden und irgendwie passt’s…

    via BigStereo