Deutsche Interessen
LizasWelt berichtet über die Sorgen deutscher Wirtschaftsvertreter und ihre Unterstützung für den Überwachungsapparat des islamistischen Regimes:Eines der wichtigsten Mitglieder der Handelskammer ist der Großkonzern Siemens, in dessen Teheraner Räumlichkeiten auch schon mal die wöchentliche Sitzung des Kammerpräsidiums stattfindet. Die Münchner Firma setzte 2008 im Iran rund 438 Millionen Euro um, unter anderem mit der Lieferung moderner Überwachungstechnologie. Diese Technologie kann sowohl gegen Minderheiten und Oppositionelle im Iran wie auch gegen Israel eingesetzt werden. Und ein aktuelles Beispiel zeigt, was das konkret bedeutet: Gemeinsam mit dem finnischen Mobiltelefonhersteller Nokia hat Siemens einem Bericht des Wall Street Journal zufolge die Anlagen und die Software geliefert, mit denen das iranische Regime nun den Zugang zu Internetseiten sperren, das Surfverhalten von Internetnutzern untersuchen, E-Mails mitlesen, Twitter-Nachrichten verändern und ganze Anschlüsse blockieren kann. Das entsprechende Kontrollzentrum sei beim iranischen Telekom-Regierungsmonopolisten „im Rahmen eines größeren Vertrags für Netzwerk-Technologie“ installiert worden, sagte Ben Roome, der Sprecher des Joint Ventures mit dem Namen Nokia Siemens Networks. Und wenn man Netzwerke verkaufe, erhalte der Käufer automatisch auch die technische Möglichkeit, die darüber laufende Kommunikation zu kontrollieren.(…)Mehr dazu auch auf dem Free Iran Now! Blog.
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Zur Begeisterung der Rechten für die islamische Republik
Volker Weiß (Hamburger Soziologe) schreibt für den NPD-Blog über die Begeisterung der Rechten für den Iran und den theoretischen Rückgriff auf Carl Schmitt durch rechte Theoretiker:Die deutsche Rechte: Mit Carl Schmitt für Allah und AhmadinedschadIn der Auseinandersetzung mit der Protestbewegung gegen die Wiederwahl Mahmud Ahmadinedschads zum iranischen Präsidenten hat das Regime in Teheran Rückendeckung seitens der deutschen Rechten erhalten. Das ist wenig verwunderlich, denn die islamische Republik Iran erfreut sich dort diverser Sympathien. Sie gilt als eine gegen die Zumutungen des Westens gefeite Bastion nationaler und kultureller Souveränität.(…)
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Hamburger Wochenende
Zu den Vorfällen auf der Kundgebung am Samstag in Hamburg, zu der hier ja schon einiges geschrieben wurde, gibt es nun auch ein Statement von der mitveranstaltenden Gruppe Peyvand. Zu den um sich schlagenden Antiimps aus der B5 wird dort trocken festgestellt:(…)
Im Übrigen: Einzelne der Angreifer des 20. Junis beteiligten sich an den antiisraelischen Aufmärschen im Januar 2009, die von der Schura, einem Joint Venture von Milli Görüş und der Islamischen Republik Iran organisiert waren. (Einer der drei Vorsitzenden ist ein iranischer Ayatollah.) Auf jenen Demonstrationen sind eifrig Fahnen der Türkei, selbst der ultranationalistischen Milliyetçi Hareket Partisi, des ba`athistischen Staates Syrien, der Hamas und eben der Islamischen Republik geschwenkt worden. Daran haben sich die antiimperialistischen Fahnenstürmer äußerst wenig gestört, einzig mit einem Fahnenschwenker der Grauen Wölfen gab es eine Rangelei und die nachdrückliche Aufforderung an den Ultranationalist die Demonstration zu verlassen – der zionistische „Todfeind der Völker“ (KPD/ML) versöhnte jedoch augenfällig mit den islamistischen Demonstrierenden. Und seit jeher wird die „Intifada“ herumgereicht, ein Heftchen, in dem ungeniert die antiimperialistische Freundschaft zur „Partei Gottes“, der libanesischen Tochterunternehmung der Islamischen Republik, beschworen wird und welches von der Wiener „Antiimperialistischen Koordination“ zu verantworten ist, die sich jüngst über Ahmadinejads Präsidentschaft freute – ebenso wie andere antiimperialistische Eiferer.
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Ps: Beste Grüße an dieser an den möchtegern Satireblog Planetegirls. Vielleicht hilft der GSP euch ja beim Verstehen…
Kotzkübel GSP-Jünger
Das die Jünger des GSP meist noch größere Abgründe als dieser selbst offenbaren zeigte nun mal wieder Wendy wenn dort über den Iran gefaselt wird:(…)Den Demokratieidealisten, die ubik, Ali Schirasi, schildkröte, don‘t panic! und „im*moment*vorbei“ heißen, geht es darum, den zweitschlimmsten aller politischen Sonderfälle nach dem Faschismus bekämpft zu sehen: Den Islamismus. Beziehungsweise: Ihre Vorstellung vom im Islam(ismus) aktualisierten Faschismus, „Islamfaschismus“ genannt. Die Feindschaft zum Islam(ismus), dem angeblich antimodernen, antizivilisatorischen Projekt ist so groß, dass es „erstmal“ als große Erleichterung erscheint, wenn die Leute im Iran anstatt unter einem islamischen Regime bald unter einem säkulär-demokratischen Regime zu leiden hätten. Die (Antifa-)Moral vom „kleineren Übel“ setzt sich fort und als Kritiker muss man sich Zynismus oder unsolidarisches Gebahren vorwerfen lassen3. Die Wahl zwischen zwei Sorten Scheiße ist meine nicht.(…)(Hervorhebung meinerseits)
Ich wünsche niemandem, unter irgendeiner Ausprägung der Demokratie zu leiden und wenn sich Kommunisten, die diesen Namen auch verdient haben, einmal an die Abschaffung des Mullah-Regimes und jedweder Herrschaft an sich machen, werde ich ihnen die Daumen drücken und alles mögliche zu ihrer Unterstützung tun. Einer demokratischen Bewegung für die alternative Regierung im Stile der Tulpen- oder Nelkenrevolution verweigere ich meine Solidarität ebenso wie einer Aufstandsbewegung von enttäuschten Islamisten, wie sie sich gerade auf den Straßen einiger iranischer Großstädte austobt.(…)
Sollen die dummen Iraner doch mal auf die Jünger des GSP hören und sich erklären lassen wie die Welt so funktioniert. Bis diese dann irgendwann die Revolution herbeischaffen soll man doch dann dort bitte weiter unter islamischen Republik leiden, denn eins weiß das brave Kind aus Deutschland, dass seine GSP-Broschüren im Regal stapelt: Demokratie ist doch genauso doof wie das Dasein unter der islamistischen Herrschaft. Denn so lange Wendy und Konsorten so in westlichen Demorkatie vor sich dahin leiden, sollen die Iraner bloß nicht auf die Idee kommen sich von der theokratischen Herrschaft befreien zu wollen. Befreiung darf nur sein, wenn dann der Kommunismus vor der Tür steht.
Hierzu herzlichen Glückwunsch werte GSP-Jünger…
GSP-Geschreibsel
Sozusagen Offtopic zum Iran, aber trotzdem da es an Widerlichkeit kaum zu überbieten ist: Gerade wenn man denkt der GSP-Nachwuchs habe schon seine ganze Widerlichkeit offenbart, legen sie nochmal nach. Zuerst Genosse MPunkt:Tod durchs EU-Grenzregime oder Tod im Konzentrationslager – was soll da der große Unterschied für die Betroffenen sein?und dann ideologische Schützenhilfe durch Difficult is Easy:
wenn es mit dir halt nicht anders geht, lässt sich für dich bestimmt ein tod durch ertrinken vor der spanischen küste einrichten. evtl. findest du auch das krepieren an einer salzwasservergiftung oder ersticken in einem container erstrebenswert gegenüber dem tod in einem kz.Ps: Werte GSP-Nerds, ich werde eure Kommentare nur freischalten wenn sie meiner Erheitung oder der anderer dienen, ansonsten habe ich leider kein Interesse mit euch über diese Themen zu diskutieren. Eure „Argumente“ dürft ihr schön alleine weiter prüfen.
ich überlge gerade, kann es sein, dass du das verrecken an einer eu-außengrenze nicht mit einem kz vergleichen magst, weil die neger sich immerhin entscheiden konnten ob sie dort oder in afrika verrecken? freiheit, immerhin!




